Es geht um den umweltfreundlichen Transport von Abfällen auf der Schiene: Dafür haben der Zweckverband Müllverwertung Schwandorf (ZMS) und seine hundertprozentige Tochtergesellschaft, die Ostbayerische Verwertungs- und Energieerzeugungsgesellschaft mbH (OVEG), die Weichen gestellt. "Nach einem Angebotsverfahren steht nunmehr fest, dass ab dem 1. Januar 2027 Rail Bavaria Logistik (RBL) den Bahntransport der Abfälle zum Müllkraftwerk Schwandorf übernehmen wird", teilt Franz Grabinger vom ZMS mit.
Das Ferntransportsystem des Zweckverbandes war laut einer Pressemitteilung von Anfang an auf den umweltfreundlichen Schienenweg ausgelegt. Schon bei der Inbetriebnahme 1982 habe das "Schwandorfer Modell" als vorbildlich gegolten: "Rund 80 Prozent des im ZMS-Verbandsgebiet angelieferten Abfalls kamen nach Umladung an den Müllumladestationen mit dem Zug nach Schwandorf, lediglich Abfälle aus dem unmittelbaren Umfeld des Kraftwerkes wurden direkt auf der Straße zum Kraftwerk gebracht."
Den zuletzt mit der DB Cargo bestehenden Bahntransportvertrag hat diese laut ZMS zum 31. Dezember 2026 gekündigt. Daraufhin folgte ein europaweites Angebotsverfahren, bei dem mehrere Angebote aus dem In- und Ausland eingingen. "Als wirtschaftlichster Bieter erhält Rail Bavaria Logistik GmbH mit Sitz in Rohrbach den Zuschlag", teilt der ZMS mit: "Damit ist auch für die nächsten Jahre die sichere und umweltfreundliche Entsorgung der Abfälle über die Schiene gewährleistet."













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