Schwandorf
15.01.2026 - 15:33 Uhr

Stefan Amann ist neuer Leiter der Polizeiinspektion Schwandorf

Der neue Dienststellenleiter der Schwandorfer Polizei heißt Stefan Amann. Bei der Amtseinführung am Mittwoch in Schwandorf äußerte der 46-jährige Hauptkommissar einen speziellen Wunsch.

Polizeipräsident Thomas Schöniger (links) überreichte dem neuen Schwandorfer PI-Leiter Stefan Amann (Mitte) symbolisch "den grünen Stift" und verabschiedete seinen Vorgänger Reiner Wiedenbauer (rechts). Bild: Hirsch
Polizeipräsident Thomas Schöniger (links) überreichte dem neuen Schwandorfer PI-Leiter Stefan Amann (Mitte) symbolisch "den grünen Stift" und verabschiedete seinen Vorgänger Reiner Wiedenbauer (rechts).

Hauptkommissar Stefan Amann wird neuer Leiter der Polizeidienststelle Schwandorf und löst damit Reiner Wiedenbauer ab, der zur Kriminalpolizei Amberg wechselt. Florian Meier, der stellvertretende Dienststellenleiter, begrüßte zur Amtseinführung am Mittwoch in der Spitalkirche in Schwandorf zahlreiche Vertreter aus Politik, Justiz, Behörden und Rettungsdiensten. Er wertete deren Teilnahme als Zeichen der Wertschätzung für die Arbeit der 40 Beamten. Diese sind für die Sicherheit von 36.000 Einwohnern in den Kommunen Schwandorf, Wackersdorf und Steinberg am See zuständig. Polizeipräsident Thomas Schöniger würdigte das Engagement der Schwandorfer Kollegen, das sich jedes Jahr in einer „beeindruckenden Aufklärungsquote“ von weit über 70 Prozent zeige.

Schöniger überreichte dem neuen Dienststellenleiter Stefan Amann symbolisch „den grünen Stift“. In Schwandorf ist der Neue kein Unbekannter. Der 46-jährige verheiratete Vater von drei Kindern, der im Städtedreieck wohnt, war 2021 bereits stellvertretender Leiter der Inspektion Schwandorf, bevor er zum Polizeipräsidium nach Regensburg wechselte. Der Hauptkommissar begann 1998 seine Ausbildung bei der Bereitschaftspolizei in Eichstätt und schaffte 2011 den Sprung in die dritte Qualifikationsebene. Amann setzt auf Teamarbeit und wünscht sich vor allem, „dass die Kollegen immer gesund von ihren Einsätzen zurückkehren“. Schmunzeln löste er mit seinem Vorschlag aus, die „mittlerweile schon legendären grün-silbernen Touran-Streifenfahrzeuge zeitnah auszusondern“.

"Königsdisziplin in der Polizeiarbeit"

Mit der Amtseinführung ging auch die Verabschiedung des Ersten Polizeihauptkommissars Reiner Wiedenbauer einher. Nach nur zwei Jahren als Leiter in Schwandorf kehrt er zur Kriminalpolizeiinspektion Amberg zurück. Der 55-Jährige wohnt mit seiner Familie in Freudenberg und hat mittlerweile 15 verschiedene Funktionen innerhalb der Polizei ausgeübt. Bei seinem Antritt im November 2023 bezeichnete er das Amt des Dienststellenleiters als „die Königsdisziplin in der Polizeiarbeit“. Damals ging er davon aus, seine berufliche Karriere in Schwandorf zu beenden. Doch gesundheitliche Gründe hätten ihn nun bewogen, sich für einen Stellvertreterposten bei der Kripo Amberg zu bewerben.

Wiedenbauer erinnert an eine „ereignisreiche Zeit in Schwandorf“. Politische Veranstaltungen und die Bauerndemonstrationen hätten sein Team gefordert. Der scheidende Polizeichef ist überzeugt: „Die Ausbildungsdienststelle der Polizeiinspektion Schwandorf ist auf einem sehr guten Weg.“ Landrat Thomas Ebeling und Oberbürgermeister Andreas Feller bedankten sich mit Geschenken. Der Personalratsvorsitzende am Polizeipräsidium Oberpfalz, Christian Kiener, schätzte die Zusammenarbeit mit Reiner Wiedenbauer mit den Worten: „Er war ehrlich in der Kommunikation und verbindlich im Handeln.“ Auch seinem Nachfolger Stefan Amann sagte Kiener eine „konstruktive Zusammenarbeit“ zu. Der neue Chef könne in Schwandorf auf „ein starkes Team“ bauen.

Die musikalische Umrahmung der Feierstunde übernahmen die Polizeikollegen Antonia Irrgang und Christian Lehnerer mit Querflöte und am Klavier.

 
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