15.02.2021 - 10:37 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Neues Narkosemodul für das Schwandorfer Krankenhaus

Freude am Krankenhaus St. Barbara in Schwandorf: Der Förderverein spendiert dem Haus ein Narkosemodul im Wert von 7200 Euro

Klein, aber teuer ist das Narkosegas-Modul in den Händen des pflegerischen Leiters der Intensivstation, Hubert Forster (Vierter von rechts). Dieses rund 7200 Eure teure Gerät haben der Fördervereinsvorsitzende Andreas Wopperer (Dritter von links) und seine Vorstandskollegen an Chefärztin Dr. Regina Birk (Fünfte von links) und den stellvertretenden Geschäftsführer Michael Enzmann (Zweiter von rechts) übergeben.
von Externer BeitragProfil

„IntelliVue G7m“ heißt der jüngste Neuzugang auf der interdisziplinären Intensivstation des Krankenhauses St. Barbara in Schwandorf. Hinter dem Namen verbirgt sich laut einer Pressemitteilung des Krankenhauses ein spezielles Gasanalysator-Modul, das beatmete Patienten, die mittels Narkosegasen schlafen, überwacht. Voraussetzung für den Einsatz dieser Gase ist, dass man deren Konzentration messen kann. Das ist mit dem neuen Narkosemodul möglich.

Den großen Vorteil von Narkosegas-Schlaf im Gegensatz zum medikamentös eingeleiteten Schlaf sieht Dr. Regina Birk in dessen Steuerbarkeit. „ Wenn man die Narkosegase abschaltet, werden die Patienten schneller wach“, erklärt die Chefärztin Anästhesie und Intensivmedizin in der Mitteilung. Das sei besonders während der Corona-Pandemie wichtig. „Corona-Patienten mit einem schweren Verlauf müssen oft sehr lange beatmet werden, sollen dann aber auch schnell wieder wach werden, um den Entwöhnungsprozess vom Beatmungsgerät aktiv unterstützen zu können“, führt sie aus. Dies gelte für alle Langzeit-Beatmete - auch solche, die nicht an Corona erkrankt sind.

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Schwandorf

Was das rund 7200 Euro teure Narkosemodul, das Vorsitzender Andreas Wopperer im Namen des Fördervereins ans Krankenhaus St. Barbara übergeben hat, für die Ärzte und Pflegefachkräfte zusätzlich wertvoll gestaltet, ist dessen Mobilität. Sprich, es kann bei Bedarf an jedem der 22 Intensivplätze flexibel eingesetzt werden.

Chefärztin Dr. Regina Birk und der stellvertretende Geschäftsführer Michael Enzmann zeigten sich ob der erneuten großzügigen Unterstützung durch den Förderverein sehr glücklich. "Ihr Dank ging sogar so weit, dass sie Andreas Wopperer mit einem Augenzwinkern ein Probe-Schläfchen anboten – was dieser jedoch lachend ausschlug", heißt es abschließend in der Mitteilung.

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