Schwandorf
18.05.2022 - 11:17 Uhr

Ein Parkdeck als Begegnungsstätte

Das Dach des Schwandorfer Naab-Parkhauses wird zur Freizeitbühne. Der Startschuss fiel am „Tag der Städtebauförderung“. Es war die größte Themenveranstaltung dieser Art in der Oberpfalz.

In einem Workshop mit dem Künstler Markus Raab entstand auf dem Deck des Naabparkhauses dieses Graffiti-Kunstwerk. Bild: Hirsch
In einem Workshop mit dem Künstler Markus Raab entstand auf dem Deck des Naabparkhauses dieses Graffiti-Kunstwerk.

Auf der obersten Ebene des Naab-Parkhauses ins Schwandorf soll eine grüne Oase im Herzen der Innenstadt entstehen, die die Bürger zum Verweilen einlädt. Dies wünschte sich Oberbürgermeister Andreas Feller bei der Projektvorstellung. Dort entsteht im Augenblick eine multifunktionale Bürgerfreifläche als sozialer Aufenthalts- und Begegnungsraum.

Am offiziellen Tag der Städtebauförderung enthüllten Oberbürgermeister Andreas Feller, stellvertretender Landrat Richard Tischler und Sebastian Betzold vom Sachgebiet „Städtebau“ der Regierung der Oberpfalz ein Graffiti-Kunstwerk, das in einem Workshop mit dem Schwandorfer Künstler Markus Raab entstanden ist. Die Naabwerkstätten hatten für die Freifläche Holzliegestühle gefertigt, die Geschäftsführerin Margit Gerber offiziell übergab.

Bekannte Beatles-Klassiker

Den musikalischen Event eröffnete die Pianistin und Sängerin Luisa Funkenstein mit Eigenkompositionen. Dann betrat die Coverband „The Quarrymen Beatles“ die Bühne und erinnerte mit bekannten Klassikern an das berühmte Rooftop-Konzert der Beatles im Jahre 1969 in London.

Die Erholungsfläche auf dem Parkhausdach liegt zwischen Marktplatz und Stadtpark und soll die Aufenthaltsqualität der Innenstadt steigern. Gleichzeitig wertet sie den Freizeitcharakter des Adolph-Kolping-Platzes auf, an den 2019 der Jugendtreff umgezogen ist.

Zuschuss aus Sonderfonds

Im Herbst will die Stadt die Aufträge zur baulichen Umgestaltung des Parkdecks vergeben. Geplant ist eine Freizeitlandschaft mit Spiel- und Fitnessgeräten, Ecken zum Relaxen und eine Bühne für Veranstaltungen.

Die Hälfte der geschätzten Investitionskosten von 1,8 Millionen Euro sollte der Bund übernehmen. Doch die Stadt bekam keinen Zuschlag für das Förderprogramm. Daraufhin bewarb man sich erfolgreich um eine Beteiligung am Sonderfonds „Innenstädte beleben“ des Freistaates Bayern, der Kultur, Erholung, Sport und soziale Kontakt fördert.

 
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