Schwandorf
30.12.2018 - 11:16 Uhr

Realschule feiert Hebmahl

Bei der Sanierung der Burglengenfelder Realschule handelt es sich um ein 18-Millionen-Projekt, das sich über einen Zeitraum von über sieben Jahren erstreckt. Erste Zwischenbilanz nach der Hebfeier: Es gibt kaum Beschwerden.

Der Erweiterungsbau der Realschule Burglengenfeld (rechts) soll in einem Jahr fertig sein. Dann erfolfgen der Abriss und der Neubau der Pausenhalle (links). Bild: Hirsch
Der Erweiterungsbau der Realschule Burglengenfeld (rechts) soll in einem Jahr fertig sein. Dann erfolfgen der Abriss und der Neubau der Pausenhalle (links).

Das Gebäude der Realschule am Kreuzberg in Burglengenfeld war für 19 Klassen konzipiert. Die Reform "R 6" ließ die Schule auf 24 Klassen mit aktuell 606 Schülern wachsen. Der Landkreis als Träger hat reagiert und investiert in die Erweiterung und Generalsanierung insgesamt 18 Millionen Euro. Vor kurzem erfolgte die Hebfeier für den Erweiterungsbau.

Direktor Klaus Biersack nannte die Sanierung bei laufendem Schulbetrieb eine Herausforderung für alle Beteiligten, stellte aber fest: "Die Beschwerden waren bisher an einer Hand abzuzählen." Die gesamte Maßnahme ist in sechs Abschnitte unterteilt. Wenn Schüler, Lehrer und Verwaltung in etwa einem Jahr in den Erweiterungsbau umgezogen sind, wird die Pausenhalle abgerissen und neu errichtet. In den Bauabschnitten drei und vier erfolgt die Sanierung der bestehenden Gebäudeteile mit den Klassenzimmern. Dann bleiben noch die Sanierung der Fachräume und die Neugestaltung der Außenanlagen. Ende 2025 soll alles fertig sein. Der Spatenstich für das Projekt ist im Juni dieses Jahres erfolgt. Die Realschule ist 1957 als staatliche Mittelschule mit einem Mädchen- und einem Knabentrakt errichtet worden. Zehn Jahre später wurde der Mädchentrakt um ein Obergeschoss aufgestockt. In den Jahren 1979 bis 1981 folgte ein Erweiterungsbau.

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