Miriam Ferstl, Künstlerin mit Wurzeln in Neunburg vorm Wald, hat bereits an der Seite von Yoko Ono ausgestellt. Jetzt präsentiert sie in der Textilwerkstatt der Akademie der Bildenden Künste in München unter dem Titel „Kokon“ eine eigenwillige tragbare Skulptur, ergänzt durch Zeichnungen und Fotografien. Es handelt sich dabei um ihre Diplomarbeit, die laut Kuratorin Susanne Ehrenfried-Bergmann wie ein „stilles Wunder“ wirkt und gleichzeitig eine Metapher für den künstlerischen Ausbildungsweg sein kann: „eine innere Entdeckungsreise, die Schutz verspricht und zugleich Transformation erfordert“.
Der textile Kokon mit seinen sichtbaren Nähten mache auch Verletzungen und Narben sichtbar, so die Kuratorin, die den Kokon als „Kosmos aus persönlichen Geschichten, Erlebnissen, Verletzungen und Heilungsversuchen“ einstuft. Zu sehen ist die Ausstellung von 6. bis 10. Februar (Eröffnung am 5. Februar), Freitag, Montag und Dienstag von 14 bis 20 Uhr, Samstag und Sonntag von 12 bis 20 Uhr, in der Textilwerkstatt der Akademie der Bildenden Künste in München.















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