Schwandorf
30.01.2026 - 15:14 Uhr

Reif für ein stilles Wunder: Miriam Ferstl mit einer Botschaft im Kokon

Mit der Ausstellung „Kokon“ ist ab 6. Februar die Künstlerin Miriam Ferstl, seit 2024 Botschafterin für den Landkreis Schwandorf, in München präsent. Dort ist ihre Diplomarbeit an der Akademie der Bildenden Künste zu sehen.

Mit einem "Kokon" beschließt Miriam Ferstl ihr Studium an der Akademie der Bildenden Künste. Bild: Miriam Ferstl
Mit einem "Kokon" beschließt Miriam Ferstl ihr Studium an der Akademie der Bildenden Künste.

Miriam Ferstl, Künstlerin mit Wurzeln in Neunburg vorm Wald, hat bereits an der Seite von Yoko Ono ausgestellt. Jetzt präsentiert sie in der Textilwerkstatt der Akademie der Bildenden Künste in München unter dem Titel „Kokon“ eine eigenwillige tragbare Skulptur, ergänzt durch Zeichnungen und Fotografien. Es handelt sich dabei um ihre Diplomarbeit, die laut Kuratorin Susanne Ehrenfried-Bergmann wie ein „stilles Wunder“ wirkt und gleichzeitig eine Metapher für den künstlerischen Ausbildungsweg sein kann: „eine innere Entdeckungsreise, die Schutz verspricht und zugleich Transformation erfordert“.

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Neunburg vorm Wald21.11.2025

Der textile Kokon mit seinen sichtbaren Nähten mache auch Verletzungen und Narben sichtbar, so die Kuratorin, die den Kokon als „Kosmos aus persönlichen Geschichten, Erlebnissen, Verletzungen und Heilungsversuchen“ einstuft. Zu sehen ist die Ausstellung von 6. bis 10. Februar (Eröffnung am 5. Februar), Freitag, Montag und Dienstag von 14 bis 20 Uhr, Samstag und Sonntag von 12 bis 20 Uhr, in der Textilwerkstatt der Akademie der Bildenden Künste in München.

 
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