Schwandorf
08.05.2023 - 09:15 Uhr

Rotary-Club Schwandorf feiert 50-jähriges Bestehen

Governor Armin Staigis (links) überreicht an Präsident Michael Mieschala die Dankesurkunde der Präsidentin von Rotary International, Jennifer Jones. Bild: Franz Josef Schneider/exb
Governor Armin Staigis (links) überreicht an Präsident Michael Mieschala die Dankesurkunde der Präsidentin von Rotary International, Jennifer Jones.

Am 7. April 1973 war die Gründung des Rotary-Clubs Schwandorf. Der 50. Geburtstag wurde nun mit einem großen Festabend gefeiert. Der Rotary-Club Schwandorf zählt laut einer Pressemitteilung aktuell 46 Mitglieder. Aus dem Reigen der Projekte zum Jubiläum wurde ein Beispiel hervorgehoben: Das neue Bruder-Gerhard-Hospiz in Schwandorf wird durch den Club mit einer Spende in Höhe von 15.000 Euro unterstützt. Nach den Worten von Präsident Michael Mieschala ermunterte der Governor des Rotary Distrikts 1880, Armin Staigis, den Club, auch weiterhin auf der Basis eines festen Wertegerüsts, Hilfe für die Menschen in Not zu leisten und für die Freiheit und Rechtsstaatlichkeit in geschundenen Ländern einzutreten.

„Energie, Klima, Zukunft – sind wir noch zu retten?“: So lautete das Thema des anschließenden Festvortrags von Professor Franz Josef Radermacher. In den nächsten 30 Jahren werde sich die Bevölkerungszahl Afrikas auf 2,4 Milliarden verdoppeln. Indien werde in den nächsten Jahrzehnten China überholen und rund die vierfache Bevölkerungszahl der gesamten EU erreichen, sagte er eingangs.

Für Professor Radermacher war klar, dass die Menschen den Wohlstand der heutigen Industrienationen anstreben und dafür massiv Energie und Ressourcen verbrauchen würden. Der erhobene und mahnende Zeigefinger Europas oder Deutschlands würde dort wohl nur ein Lächeln hervorrufen. Der Fokus zur Klimarettung müsste sich also auf die Schwellen- und Entwicklungsländer richten. Die hier beschlossenen und geplanten Maßnahmen würden zwar Kräfte binden und Ressourcen verbrauchen, aber wohl erfolglos bleiben, prognostizierte der Referent laut Mitteilung. Die angedachten Verbote würden die erfolgreiche ökosoziale Marktwirtschaft gefährden und die Gesellschaft spalten.

Präsident Michael Mieschala blickte anschließend auf die Servicetätigkeit des Clubs in den vergangenen 50 Jahren zurück: Bezogen auf die heutige Kaufkraft habe der Rotary Club Schwandorf in der Zeit seines Bestehens mit über einer Million Euro lokale, regionale, nationale und internationale Hilfs- und Sozialprojekte gefördert. Allein für den Raum Schwandorf umfasse das Fördervolumen dieses Zeitraums fast eine halbe Million Euro.

 
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