17.07.2018 - 17:07 Uhr
SchwandorfOberpfalz

SC Ettmannsdorf trifft auf einen Zweitligaaufsteiger

In der Landesliga Mitte empfängt der SC Ettmannsdorf den 1. FC Bad Kötzting zum ersten Heimspiel der Saison.

Im Mai 2017 stieg er mit dem Jahn in die zweite Liga auf, im Juli 2018 spielt Michael Faber mit dem 1. FC Bad Kötzting gegen den SC Ettmannsdorf.
von Autor AHOProfil

(aho) Von einem gelungenen Start in die neue Saison kann der SC Ettmannsdorf nach dem 2:2 beim ASV Burglengenfeld am Sonntag sprechen. Anders als im Vorjahr, als die Mannschaft lange auf den ersten Zähler warten musste, gab es bereits im ersten Spiel einen Teilerfolg.

Auf diese Leistung, insbesondere in der zweiten Halbzeit, wollen die Ettmannsdorf im Heimspiel an diesem Mittwoch gegen den 1. FC Bad Kötzting anknüpfen und weiter in der Erfolgsspur bleiben. Mit dem Unentschieden in Burglengenfeld war Trainer Mario Albert einverstanden. Er sah seine Elf zunächst etwas im Hintertreffen gegen eine stürmisch auftretende ASV-Truppe. Erst in der zweiten Hälfte legte der SCE seine Zurückhaltung ab, tauschte den Rückstand gegen eine eigene Führung und war einem dritten Tor nahe - Neuzugang Felix Peter traf jedoch nur das Lattenkreuz.

Am Ende schaffte die Bösl-Elf noch den gerechten Ausgleich. Auch in dieser Partie hat der SC Ettmannsdorf bewiesen, dass er mehr ist, als ein Abstiegskandidat. Am Mittwochabend folgt mit dem Gastspiel des 1. FC Bad Kötzting gleich die nächste ganz schwere Aufgabe. Die Gäste aus dem Bayerwald haben sich in der Sommerpause gut verstärkt und zählen zum erweiterten Kreis der Titelanwärter. Das unterstrichen sie auch mit einer guten Vorstellung gegen den TSV Kareth-Lappersdorf. Vor allem Angreifer Miroslav Spirek machte durch drei Tore auf sich aufmerksam. Auf ihn wird sich die SCE-Abwehr besonders einstellen müssen. Genau wie auf Mittelfeldspieler und Ex-Jahn-Regensburg-Kicker Michael Faber, der mit dem SSV 2017 in die zweite Bundesliga aufstieg.

"Bad Kötzting wird alles versuchen, um bei uns zu gewinnen. Wir werden es dem Gegner aber nicht leicht machen. Es wird ein Spiel auf Augenhöhe, weil auch wir unsere Stärken haben. Beide Teams kennen sich gut, da werden Kleinigkeiten entscheiden", mutmaßt Mario Albert. Er sieht seine Truppe zwar in der Rolle des Außenseiters, doch damit können die Spieler umgehen. "Wir wollen nicht nur mithalten, sondern auch punkten", so der Trainer. Gegenüber dem Burglengenfeld-Spiel wird sich die taktische Ausrichtung etwas verändern. Auch aufgrund der Belastung zum Auftakt könnte sich die Anfangsformation verändern.

Für den angeschlagenen Lukas Rothut, der sich eine Prellung zugezogen hat und dessen Einsatz fraglich ist, gehört Furkan Yalcin zum Aufgebot. Bis auf den noch gesperrten Torwart Tim Ebner sind alle übrigen Stammspieler einsatzbereit und bestens motiviert. Anstoß ist um 18.30 Uhr.



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