02.07.2020 - 09:21 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Schmankerl vom Grillrost

Die Möglichkeiten, Rindfleisch zuzubereiten sind vielfältig: Ein Klassiker sind saftige Rindersteaks oder Burger-Patties vom Grillrost. Ernährungsfachfrau Barbara Scharl gibt Tipps, was es dabei zu beachten gibt.

Steak oder Burger? Ernährungsfachfrau Barbara Scharl gibt Tipps, wie man Rindfleisch am besten grillen kann.
von Externer BeitragProfil

Sommerzeit ist Grillzeit: Dafür eignen sich laut Ernährungsfachfrau Barbara Scharl vor allem leicht fettdurchzogene, ungepökelte Fleischstücke, die auch gut in der Pfanne gebraten werden können. Beim Rind bieten sich Steaks von Hüfte, Rumpf oder der Lende an. Auch Fleischspieße und Burger-Patties aus Rindfleisch eignen sich für den Rost.

Wichtig ist aber nicht nur, was gegrillt wird, sondern auch, wie es zubereitet wird. „Grillmarinaden sorgen für einen unverwechselbaren Grillgeschmack, verhindern das Austrocknen des Fleisches und machen es zarter", betont die Expertin. Als Basis für eine Marinade diene heimisches Öl – beispielsweise Raps- oder Sonnenblumenöl – oder auch Milch, Wein sowie Bier. Frische Kräuter, Gewürze nach Belieben, Senf und Essig geben dem Grillfleisch den letzten Schliff.

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Große Fleischstücke sollten mindestens zwei Tage in der Marinade liegen, bei dünneren Fleischscheiben reichen wenige Stunden. Ein gegrilltes Rindersteak sollte nicht dünner als drei Zentimeter sein und keine Sehnen und Häute aufweisen. Damit sich Steaks nicht wölben, sollte der Fettrand eingeritzt werden, empfiehlt Barbara Scharl.

Wenig würzen

Klassische Burger-Patties bestehen aus Rindfleisch. „Idealerweise sollte es einen Fettanteil von etwa 20 Prozent besitzen und frisch durch den Fleischwolf gedreht sein", sagt die Ernährungsfachfrau. Gut geeignet für Burger sei zum Beispiel Fleisch aus der Rinderschulter. Burger-Patties brauchen nicht viele Gewürze. Wer es aber würzig mag, könne natürlich auch kreativ werden.

Die Menge für einen normalen Burger liege bei etwa 150 Gramm Hackfleisch, das zu Patties mit einer Dicke von rund zwei Zentimetern geformt werde. Anschließend sollte man mit einem Löffel oder dem Daumen eine kleine Vertiefung in die Mitte der Patties drücken, damit sich diese während des Grillens nicht wölben. Der Grill muss laut Scharl gut vorgeheizt sein: "Dadurch bildet sich schnell eine Kruste und die Patties bleiben saftig.“

Eisen und B-Vitamine

Der Gesundheit sei Rindfleisch auch zuträglich. „Mit seinem hochwertigen Eiweiß, seinen B-Vitaminen und seinem hohen Eisenanteil leistet Rindfleisch einen wichtigen Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung“, weiß Barbara Scharl.

Als Grillbeilagen eignen sich Kartoffeln in sämtlichen Varianten – als Salat, als Grillkartoffeln, als Spalten- oder Ofenkartoffeln oder auch in Form von Pommes. Frische Blatt- und Gemüsesalate, Grillgemüse, Dips und Kräuterbutter runden das perfekte Grillessen ab.

Ernährungsfachfrau Barbara Scharl gibt Tipps zur richtigen Zubereitung von Rindfleisch.
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