Schwandorf
31.01.2019 - 13:02 Uhr

Schwandorf: Kanalnetz-Spezialist geht nach 44 Jahren

Oberbürgermeister Andreas Feller verabschiedet Tiefbauamts-Mitarbeiter Winfried Rischel in den Ruhestand

Oberbürgermeister Andreas Feller, Bauamtsleiter Reinhard Schade, Kollegin Kornelia Pintore, Sachgebietsleiter Roland Stehr und Kollege Thomas Drachsler (von rechts) verabschieden den langjährigen städtischen Mitarbeiter Winfried Rischel (Dritter von links) in den Ruhestand. Bild: Hirsch
Oberbürgermeister Andreas Feller, Bauamtsleiter Reinhard Schade, Kollegin Kornelia Pintore, Sachgebietsleiter Roland Stehr und Kollege Thomas Drachsler (von rechts) verabschieden den langjährigen städtischen Mitarbeiter Winfried Rischel (Dritter von links) in den Ruhestand.

Winfried Rischel (63) hat unter vier Oberbürgermeistern und fünf Bauamtsleitern gedient und kann auf 44 Dienstjahre zurückblicken. Nun verabschiedete Oberbürgermeister Andreas Feller den Mitarbeiter der Tiefbauabteilung in den Ruhestand.

Winfried Rischel wuchs im Lindenviertel auf, ging dort in die Grundschule und später in die Kreuzberg-Hauptschule. Von 1970 an ließ er sich bei der Firma Buchtal in Schwarzenfeld zum Bauzeichner ausbilden und wechselte vier Jahre später als technischer Angestellter zur Stadt Schwandorf. Anfang der 1980er Jahre legte er die Prüfung zum Techniker ab und arbeitete von da an in der Tiefbauabteilung der Stadt. 26 Jahre lang vertrat Winfried Rischel als Mitglied des Personalrats die Interessen der Mitarbeiter. In der Tiefbauabteilung war Winfried Rischel für Kanalbaumaßnahmen und die Friedhofsgestaltung zuständig. "Er kennt das Schwandorfer Kanalnetz wie seine Westentasche", bestätigte der Sachgebietleiter Tiefbau, Roland Stehr.

Sein langjähriger Mitarbeiter nehme "ungemein viel Erfahrung, Wissen und Know-how" mit in den Ruhestand, das sich der Nachfolger erst wieder erarbeiten müsse. Aber auch als Kollege werde er der Abteilung fehlen, versicherte Kornelia Pintore, die mit ihm am längsten zusammengearbeitet hat. "Winfried Rischel hinterlässt seinem Nachfolger große Fußstapfen", ist auch Bauamtsleiter Reinhard Schade überzeugt. Für das kollegiale Miteinander bedankte sich auch Thomas Drachsler, der an 35 Jahre Zusammenarbeit erinnerte.

 
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