Wie Hauptkommissar Franz-Xaver Michl, stellvertretender Chef der Polizeiinspektion Schwandorf, am Mittwoch bestätigte, stehen drei in Schwandorf wohnende Schüler im Alter von 12,13 und 14 Jahren sowie ein 13-Jähriger aus Vohenstrauß in dringendem Tatverdacht, für den Schaden von etwa 35 000 Euro gesorgt zu haben. Ein Zeuge hatte die Polizei auf die richtige Spur gebracht, die schließlich zum Ermittlungserfolg führte. Im April waren Pflastersteine waren auf den Tanzbodens geworfen worden, wodurch alle neun Glaselemente zerbrachen. Drei der mutmaßlichen Täter haben strafrechtlich nichts zu befürchten, sie sind nicht strafmündig. Der 14-Jährige könne aber nach dem Jugendstrafrecht belangt werden, so Michl. Teilweise hätten die Schüler in Anwesenheit der Eltern Angaben gemacht. Inwieweit zivilrechtliche Forderungen der Stadt gegen die Eltern zum Zuge kommen, werden wohl die Gerichte zu entscheiden haben. Die "gemeinschädliche Sachbeschädigung" hatte zu einer Reaktion des Rathauses geführt. Der Hauptausschuss beschloss daraufhin mit sechs zu fünf Stimmen, den Bereich um den Pfleghof per Video überwachen zu lassen.
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