12.04.2019 - 14:14 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Schwungvolle Klänge in der Aula

Ein bunter Strauß an Melodien ist beim Frühjahrskonzert des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums zu hören: Es glänzt durch eine breitgefächerte Vortragsfolge verschiedener musikalischer Stilrichtungen.

Viel Applaus bekamen die jungen Künstler beim Frühjahrskonzert des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums.
von Reinhold TietzProfil

Die Moderatorinnen Julia Graf und Sophie Wiendl (Q 12) führten gekonnt durch das Programm des Frühjahrskonzerts des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums in der Schul-Aula. Die 13 Mitglieder des Streichorchesters der Schule eröffneten die Vortragsfolge.

Stefanie Jehl dirigierte zwei Stücke unterschiedlicher Herkunft, die leicht in die Ohren gingen. Zum einen ein "Menuett" von Joseph Haydn, dessen Allegretto eine lebenslustige Melodie verkündete, zum andern "River flows in you" von Yiruma, ein Stück, das flott seine Rhythmen und seine große Melodie gestaltete. Es folgte der langsame Satz aus dem Fagottkonzert C-Dur von Antonio Vivaldi. Julia Graf (Q 12) spielte das Blasinstrument mit sonorer Tongestaltung, Stefanie Jehl begleitete sensibel am Klavier die empfindsame Melodie.

Raschen Schrittes betrat daraufhin der Unterstufenchor mit seinen 20 Mitgliedern das Podium und sang schön einmal "Der Winter ist vergangen" mit Klavierbegleitung von Stefanie Jehl. Dann boten die "Tonleitern und Arpeggios aus Aristocats" von Robert Sherman neben Gesang auch eine kleine Show, was mit viel Beifall bedacht wurde. Im zweiten Stück saß Tanja Mandl (6c) am Klavier. Chris Ziegler dirigierte die hellen Stimmen aufmerksam und präzise.

Jetzt betrat das Klarinettenquartett die Bühne. Lukas Mulzer, Simon Pimmer, Leonie Raab und Timo Wellnhofer (alle Q 12) interpretierten "The Magnificent Seven" von Elmer Bernstein und "And all that Jazz" von John Kander im Arrangement von M. Story mit rhythmisch klarer Melodiegestaltung. Von Bohuslav Martinu schloss sich "Columbine tanzt" an, ein Walzer, den Theresia Loibl (6b) am Klavier gefühlvoll vortrug. "New Rag" von Scott Joplin und "Put your hoe down" von Andrew Wilson ließen Marco Dirmeier (Q 12) am Saxophon und Stefanie Jehl am Klavier in lebhafter Spielweise folgen. Selbst arrangiert hat Gabriel Schmitt (10b) das Medley aus "Phantom oft he opera" von Andrew Lloyd Webber, das er in virtuoser Manier gekonnt am Klavier spielte.

Dann traten die 33 Sängerinnen und Sänger des Mittel- und Oberstufenchores - unter denen sich auch sechs Lehrkräfte befanden - auf die Bühne und gestalteten "Down by the riverside" und "O happy day". Sie sangen schon während sie nach vorn zur Bühne kamen. Die beiden traditionellen Stücke wurden mit volltönenden Stimmen vorgetragen.

Im zweiten Lied sang Marco Dirmeier ein großes Solo. Chris Ziegler begleitete aufmerksam am Klavier. Klassische Musik schloss sich an. Von Felix Mendelssohn Bartholdy stammte das "Lied ohne Worte" op 109. Julia Wagner (Q 12) gestaltet wie sonst auch auswendig die große Melodie mit dem rasanten Mittelteil. Auch hier begleitete Stefanie Jehl sensibel am Klavier. Den Hit "La Flaca" von Pau Donés bot der stellvertretende Schulleiter Francisco Garcia virtuos auf seiner Gitarre und mit seiner Stimme dar.

Zum Schluss des Konzerts kamen die 24 Mitglieder der Concert Band auf die Bühne und spielten unter Leitung von Stefanie Jehl drei Evergreens der Jazzmusik. Zuerst "Vehicle" von Jim Peterik, dann "Everything" von Michael Bublé und schließlich "Hawaii five - O" von Morton Stevens.

Alle Stücke wurden lebhaft mit viel Schwung und Engagement überzeugend dargeboten. Hanna Keseberg lieferte im zweiten Stück einen tadellosen Sologesang, Ludwig Koch (Q 12) bot zu Beginn eine klare Klavierbegleitung. Es war ein schönes Erlebnis, diese jungen Leute, die sich so intensiv der Musik verschrieben haben, zu hören.

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.