Neben den zuständigen Sachbearbeitern der Polizei-Dienststellen nahmen der Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Schwandorf, Erster Polizeihauptkommissar Stefan Amann und der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion Nabburg, Markus Weber, an der Besprechung teil. Abgerundet wurde der Teilnehmerkreis durch Tommy Dörner, der den Zweckverband für kommunale Verkehrssicherheit vertrat, den neuen Leiter der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Schwandorf, Georg Lautenschlager, den Vertreter der Wasserbehörde am Landratsamt Schwandorf, Toni Dilber und Martin Liebl von der Bayerischen Naturschutzwacht.
Über 300.000 Besucher
In der Begrüßung durch den scheidenden Steinberger Bürgermeister Bemmerl wurden bereits einige statistische Zahlen beigesteuert. So konnten die Seen im vergangenen Jahr weit über 300.000 Besucher zählen. Die Abstimmungsgespräche im Vorjahr und die große gemeinsame Kontrollaktion, zu der auch Beamte der Wasserschutzpolizei hinzugezogen wurden, wurden in einem kurzen Rückblick von allen Teilnehmern positiv bewertet. In der anschließenden Gesprächsrunde konnten verschiedene Schwerpunkte erarbeitet werden.
"An der Stelle darf darauf hingewiesen werden, dass insbesondere das Grillen in den jeweiligen Seeordnungen verboten ist und auch Hunde im Bereich der Liegeflächen verboten sind", heißt es in der Mitteilung. Ganz besonders bitten alle Beteiligten darum, Zufahrten und insbesondere die Rettungswege freizuhalten. "Gerade hier gibt es vom Zweckverband für Kommunale Verkehrssicherheit und von Seiten der Polizei kein Pardon. Falschparker, die Rettungswege behindern werden konsequent abgeschleppt. Es ist übrigens auch zu spät, sein Fahrzeug dann wegzufahren, wenn die jeweilige Überwachungskraft bereits am Arbeiten ist", stellt die Polizei klar. Neben einem Verwarnungsgeld in Höhe von 55 Euro kommen dann trotzdem die Kosten für die Leerfahrt des Abschleppers auf den Fahrzeughalter zu. Noch teurer werde es, wenn tatsächlich Rettungskräfte im Einsatz durch Falschparker behindert werden. "Hier steigt das Bußgeld nochmal und es wird zusätzlich ein Punkt im Verkehrszentralregister eingetragen."
Schutz für Grünflächen
Ein Ausweichen auf Felder und Grünflächen sei ebenfalls nicht zulässig. Hierfür bedarf es auch keiner weiteren Beschilderung, da dies bereits im Bayerischen Naturschutzgesetz geregelt ist. Durch das regelmäßige Parken vieler Fahrzeuge würden diese Grünflächen zerstört und die Natur geschädigt. Auch hierfür beträgt der Ahndungssatz 55 Euro. "Neben den Kräften der Polizei und des Zweckverbandes für kommunale Verkehrsüberwachung werden die naturschutzrechtlichen Vorschriften übrigens auch durch Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde und der Bayerischen Naturschutzwacht überwacht, die ebenfalls Verwarnungen ausstellen und Bußgelder verhängen dürfen", stellt die PI Schwandorf klar.
Der hohe Parkdruck sei allen Beteiligten des Runden Tisches bekannt. "Im Bereich Steinberg am See hat die Gemeinde mit dem Ausbau der Parkmöglichkeiten reagiert. Im Bereich Murner See und Brückelsee stehen mit dem Großparkplatz ebenfalls ausreichend Parkmöglichkeiten zur Verfügung." Durch die Gemeinde Wackersdorf sei hier ein Parkleitsystem entwickelt und zudem ein Meldeweg etabliert worden, "so dass, sobald die Parkplätze direkt am See voll sind, bereits an den Zufahrten darauf hingewiesen wird und bei Bedarf bereits die Zufahrten gesperrt werden."
Von Seiten der Wasserschutzbehörde am Landratsamt Schwandorf werde darauf hingewiesen, "dass der Betrieb von Motorbooten, dazu gehören auch sogenannte Tauchscooter oder Surfbretter mit Elektroantrieb, generell verboten ist und einer Genehmigung bedürfen, die aber nur in begründeten Ausnahmefällen und unter sehr strengen Auflagen erteilt wird."
Ähnlich wie im vergangenen Jahr ist für den Saisonanfang wieder eine größere gemeinsame Kontrollaktion geplant. Das Sachgebiet Wasserrecht, die Untere Naturschutzbehörde, die Bayerische Naturschutzwacht und die Polizei haben darüber hinaus mehrere gemeinsame Streifen und Kontrollaktionen vereinbart. "Bei Bedarf kann auch wieder die Wasserschutzpolizei hinzugezogen werden. Soweit für bestimmte Maßnahmen kurzfristig ein Boot benötigt wird, wurden entsprechende Abmachungen mit dem THW Schwandorf und örtlichen Feuerwehren getroffen, die sehr schnell und zeitnah unterstützen können", teilt die Polizeiinspektion Schwandorf mit.
Diese Meldung ist aus Informationen der genannten Organisation oder Behörde und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.



















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