Schwandorf
12.05.2026 - 17:21 Uhr

Sicherheitslage im Landkreis Schwandorf überdurchschnittlich gut

Der Sicherheitsbericht 2025 zeigt eine positive Entwicklung im Landkreis Schwandorf. Straftaten sind rückläufig, doch die Zahl der Verkehrsunfälle steigt.

Auch der Bahnhof Schwandorf war ein Thema bei der Übergabe des Sicherheitsberichts der Polizei an den Landrat. Archivbild: ggö
Auch der Bahnhof Schwandorf war ein Thema bei der Übergabe des Sicherheitsberichts der Polizei an den Landrat.

Die Sicherheitslage im Landkreis Schwandorf wurde von Landrat Thomas Ebeling und Polizeipräsident Thomas Schöniger als überdurchschnittlich gut bewertet. Bei der Übergabe des Sicherheitsberichts 2025 am Mittwoch, 29. April, betonten beide die gute Zusammenarbeit der Behörden. Laut Schöniger ist der Landkreis Schwandorf eine Region, in der es sich weiterhin sehr sicher leben lässt. Die Gesamtstraftaten sind um fast neun Prozent auf den niedrigsten Stand der letzten zehn Jahre gesunken. Die Aufklärungsquote liegt mit knapp 75 Prozent über dem bayernweiten Schnitt.

In allen Deliktskategorien konnte im Jahr 2025 laut einer Pressemitteilung ein Rückgang verzeichnet werden. Insgesamt wurden 4388 Straftaten erfasst, was fast 9 Prozent weniger als im Vorjahr sind. Die Häufigkeitszahl, also die Anzahl an Straftaten pro 100 000 Einwohner, ist auf den niedrigsten Stand der letzten zehn Jahre gefallen. Besonders erfreulich ist der Rückgang bei der Gewaltkriminalität, die mit fast 92 Prozent Aufklärungsquote deutlich über dem Gesamtdurchschnitt liegt.

Straßenkriminalität und Verkehrsunfälle

Die Straßenkriminalität beeinträchtigt das subjektive Sicherheitsgefühl stark, da sie im öffentlichen Raum stattfindet. Dennoch ist sie im Vergleich zu 2021 rückläufig. Die Aufklärungsquote liegt hier bei rund 27 Prozent. Bei den Sachbeschädigungen gab es jedoch einen Anstieg um rund 6 Prozent auf 542 Fälle im Jahr 2025. Die Verkehrslage zeigt einen Anstieg der Unfälle auf 5044 im Jahr 2025, verglichen mit 4646 im Vorjahr. Besonders bedauerlich ist der Anstieg der Verkehrstoten von sieben im Jahr 2024 auf 17 im Jahr 2025. Laut Polizeidirektor Huf ist überhöhte Geschwindigkeit eine häufige Ursache.

Landrat Thomas Ebeling erörterte mit den Vertretern der Polizei auch die Lage am Bahnhof in Schwandorf. Der Landrat führte aus, dass mitunter ein schlechtes Sicherheitsgefühl am Bahnhof herrsche. Polizeipräsident Schöniger räumte ein, dass Bahnhöfe grundsätzlich eine Sogwirkung auf soziale Randgruppen ausüben würde, die Lage am Bahnhof Schwandorf jedoch gut sei. Der Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Stefan Amann ergänzte, dass die Polizei den Bahnhof täglich über den Streifendienst überprüfe.

Diese Meldung basiert auf Informationen der Polizei und wurde mit Unterstützung durch KI erstellt.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.