Mit 50 Fällen am Dienstag steigt die Gesamtzahl der Corona-Infektionen auf 7.563. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt seit dem 7. April konstant unter 200. Sie lag am Dienstag bei 142,0 und am Mittwoch weiter leicht gesunken auf 134,6. Diesen Wert weisen übereinstimmend das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und das Robert-Koch-Institut (RKI) aus.
"Die Vertreter aus den Krankenhäusern in Amberg, Schwandorf und Burglengenfeld äußerten bei der Videokonferenz am Mittwoch verhaltenen Optimismus, dass die Zeichen in Richtung Normalisierung stehen könnten", berichtet Landratsamtssprecher Hans Prechtl. "Die Lage in allen Kliniken hat sich entspannt. Zusätzlich geschaffene Covid-Stationen konnten aufgelöst und auf Normalmaß zurückgefahren werden. Diese Stationen stehen jetzt wieder für Patienten mit anderen Erkrankungen zur Verfügung. Am Krankenhaus St. Barbara Schwandorf werden aktuell 17 Covid-Patienten betreut, davon 15 auf Normalstation und zwei auf Intensivstation. Aus den Alten- und Pflegeheimen gibt es nichts wesentlich Neues. Es gibt einen positiven Schnelltest, der durch einen PCR-Test abgeklärt wird.
Der Landkreis Schwandorf liegt mit seiner Inzidenz von 134,6 zurzeit unter dem deutschland- (160,1) und bayernweiten (186,5) Schnitt, ebenso unter dem Schnitt in der Oberpfalz (180,1). Laut Mitteilung des Landratsamtes erhärtet sich der Eindruck, dass sich die hohen Inzidenzen in Bayern von Osten nach Westen bewegen. "Ob wir den Scheitelpunkt bereits hinter uns haben, was wir uns alle wünschen würden, muss freilich offenbleiben. Diese These können nur die nächsten Tage und Wochen erhärten oder widerlegen", betont Behördensprecher Hans Prechtl. Zu sehen bleibe dabei, dass die Nachbarlandkreise Cham und Regensburg noch eine Inzidenz von deutlich über 200 haben und sich die Zahlen deshalb auch im Landkreis Schwandorf wieder erhöhen könnten.















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