07.04.2021 - 17:30 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Sieben-Tage-Inzidenz sinkt im Landkreis Schwandorf auf 172,4

Mit 17 Fällen am Dienstag steigt die Gesamtzahl der Corona-Infektionen im Landkreis Schwandorf auf 6.999. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt.

von Claudia Völkl Kontakt Profil

Das Landratsamt Schwandorf meldete am Mittwoch 17 neue Corona-Fälle. Nachdem das Robert-Koch-Institut (RKI) die am Dienstag noch fehlenden Fälle nachgetragen hat, wird am Mittwoch in Übereinstimmung mit dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) eine Sieben-Tage-Inzidenz von 172,4 angegeben. Sie lag am Dienstag noch deutlich über 200.

Heime und Krankenhaus

Im Krankenhaus St. Barbara Schwandorf ist für Donnerstag die nächste PCR-Reihentestung geplant. In der Senioreneinrichtung Naabresidenz in Schwandorf wird die nächste Reihentestung am 10. April und eine Nachbegehung durch das LGL am 12. April stattfinden. 31 Bewohner und elf Mitarbeiter waren hier betroffen. In den Loew’schen Einrichtungen gibt es keine weiteren Folgefälle. In der Gemeinschaftsunterkunft in Neunburg vorm Wald findet die Endtestung am 10. April statt, in der Gemeinschaftsunterkunft in Teublitz-Koppenlohe Ende der Woche.

Situation in den Kliniken

In der Lagebesprechung der Koordinierungsgruppe berichtete der Ärztliche Leiter Krankenhauskoordinierung, Marc Bigalke, von einem 36-jährigen Corona-Patienten aus dem Rettungsdienstbereich, der mit einer Herz-Lungen-Maschine intensivmedizinisch betreut wird. Die Situation in den Krankenhäusern hat sich in den letzten sieben Tagen zumindest nicht verschärft. Von einer Entspannung zu sprechen, wäre aber noch verfrüht.

Impfung von Lehrkräften

Im Landkreis Schwandorf wurden Lehrkräften und Erziehungspersonal in Kindertagesstätten bislang zum Großteil von mobilen Teams vor Ort geimpft. "Dabei sind wir nach dem Arbeitsortprinzip vorgegangen, um die Verbreitung des Virus bestmöglich einzudämmen. Das bedeutet, dass wir auch solche Personen priorisierter Berufsgruppen geimpft haben, die bei uns im Landkreis beruflich tätig sind, aber in einem Nachbarlandkreis wohnen", erläutert Landratsamtssprecher Hans Prechtl. Dieses Prinzip galt auch für die Impfung des Krankenhaus- und Heimpersonals. Andere Landkreise gehen dagegen nach dem Wohnortprinzip vor. Im Landkreis Schwandorf wohnhaftes Lehr- und Erziehungspersonal, das aber zur Arbeitsstelle in andere Landkreise oder kreisfreie Städte auspendelt, "kann von uns nicht herausgefiltert werden", so Prechtl. Selbstverständlich werden aber auch diese Personen gemäß ihrer Priorisierung geimpft. Die Betroffenen werden gebeten, sich unter www.impfzentren.bayern zu registrieren und sich anschließend telefonisch an das Impfzentrum zu wenden, um einen Termin zu vereinbaren. Die Terminhotline ist Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr unter der Rufnummer 09433 3189510 erreichbar.

Keine Impfquote mehr

Nachdem jetzt auch in den hausärztlichen Praxen geimpft und dieses Impfangebot weiträumig ausgedehnt werden wird, beleuchtet das Landratsamt in seiner wöchentlichen Mitteilung nur mehr die Zahl der Impfungen im Impfzentrum in Nabburg mitsamt seiner Außenstelle in Maxhütte-Haidhof und des mobilen Teams. Die Impfquote kann künftig nicht mehr genannt werden, weil sie sich aus der Impfleistung verschiedener Stellen und aus den Impfstofflieferungen an verschiedene Träger zusammensetzt.

Laut der vom staatlichen Landratsamt zu verantwortenden Impfbilanz wurden bislang 16.930 Personen geimpft, davon 7050 einmal und 9880 zweimal. Die Außenstelle in Maxhütte-Haidhof läuft jetzt auf Vollbetrieb. In den ersten sechs Wochen finden nur Erstimpfungen statt. Auch in Nabburg werden in den nächsten Wochen überwiegend Erstimpfungen gemacht, da der Impfabstand bei Biontech entsprechend der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) von drei auf sechs Wochen umgestellt wurde. Die letzten Zweitimpfungen nach altem Schema sind weitgehend abgearbeitet.

Soldaten helfen

Geschätzt wird der Einsatz der Bundeswehr, die dem weiteren Hilfeleistungsantrag für den Zeitraum vom 12. April bis zum 7. Mai problemlos stattgab. Die Soldaten kommen unter anderem im Testzentrum im Sepp-Simon-Stadion und bei der Kontaktnachverfolgung zum Einsatz.

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