04.06.2019 - 15:07 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Sportsgeist auf Waldparcours

Die Waldjugendspiele schreiben eine Erfolgsgeschichte. Heuer jährt sich der beliebte Wettbewerb für Grundschüler zum 50. Mal.

Eine Disziplin war der Zapfenweitwurf. Ärgerlich war es besonders dann, wenn der Zapfen nach einem Treffer wieder aus dem Behälter herausgesprungen ist.
von Ingrid SchiederProfil

Forstdirektor Alwin Kleber wies am Dienstag bei der Begrüßung beim Waldhaus Einsiedel (Markt Bruck) auf das runde Jubiläum hin. An drei aufeinanderfolgenden Spieltagen wird der Wettbewerb mit den Drittklässlern ausgetragen. Knapp 900 Schüler aus dem Landkreis aus 42 Klassen nehmen daran teil. Das Ziel dieser Aktion lautet: "Nur was man kennt, das schätzt man, und nur was man schätzt, schützt man auch", wie Kleber betonte. Über 40 Mitarbeiter der Forstämter Schwandorf und Cham stehen dieses Mal als Klassenbetreuer und Schiedsrichter bereit. Jede Klasse erhielt einen "eigenen" Förster als "Paten", der die Schüler für etwa dreieinhalb Stunden auf einem vorbereiteten Waldparcours begleitete. Entlang des Weges durch den naturnah bewirtschafteten "Einsiedler Forst" warteten auf die Schüler zahlreiche Aufgaben, die es mit Geschick und Wissen gemeinsam zu lösen galt. Dabei kam es vor allem auch auf Teamgeist an. So feuerten sich die Schüler an beim Blätter-Angeln, beim Dachstuhlbau, bei der Ratestaffel, beim Ster-Schlichten, beim Zapfen-Zielwurf und beim Turmbau. Die besten drei Klassen werden am Ende des Schuljahres zu einer Siegerehrung eingeladen, bei der jedes Kind einen Preis erhält.

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