"Jeder hängt sich ein, beim Ernst wird's heit fein", sangen die Musiker Hans und Stefan Reiger und brachten gleich Stimmung in den Saal der Eichhornschützen Kronstetten, in dem Ernst Schober am Samstag den 70. Geburtstag feierte. Der Jubilar wollte mit jenen Menschen feiern, die ihn in der Vergangenheit "ehrenamtlich und privat" begleitet haben. Freunde aus der Sportpolitik, des Partnerschaftskomitees und des Heimatverbandes der Falkenauer.
Ernst Schober freute sich vor allem über den Besuch aus der Partnerstadt Sokolov. Bürgermeister Jan Picka war in Begleitung des Komitee-Mitglieds Antonin Lebeda und des Schulleiters Vladimir Vlecek gekommen. Altoberbürgermeister Helmut Hey ergriff als Erster das Wort und gratulierte "dem geschätzten Mitglied der Bürgergesellschaft Schwandorf" zum Geburtstag. Alles, was er anpacke, mache er mit Akribie und Leidenschaft, bescheinigte Helmut Hey dem Jubilar.
Oberbürgermeister Andreas Feller würdigte Schobers "Lobbyarbeit für den Sport und das Engagement für die Städtepartnerschaft". Es sei ein wesentliches Verdienst von Ernst Schober, "dass wir die tschechischen Gäste heute als Freunde begrüßen können", sagte Landrat Thomas Ebeling. "Hart in der Sache, angenehm im Ton", so habe er Ernst Schober kennengelernt.
Seit einem halben Jahrhundert ist der Jubilar als Sportfunktionär tätig. Über zwei Jahrzehnte stand der heutige Ehrenvorsitzende an der Spitze des Stadtverbandes mit 44 Sport- und Schützenvereinen und rief in dieser Zeit den Charity-Stadtlauf, das Seifenkisten-Derby und die Sportgala ins Leben. Von 1989 bis 1999 war Ernst Schober auch Vorsitzender des Landkreissportverbandes und von 1975 bis 1999 Vorsitzender des FC Linde Schwandorf. Für die Verdienste verlieh ihm die Stadt 2013 die Bürgermedaille und 2017 den Ehrenbrief des Sports. Als Vorsitzender des Partnerschaftskomitees hat Ernst Schober wesentlichen Anteil an der Entwicklung der Städtepartnerschaft zwischen Schwandorf und Sokolov auf sportlichem, kulturellem und schulischem Gebiet. Sein Engagement würdigte das Zentrum "Bavaria Bohemia" mit der Verleihung des "Brückenbauer-Preises".













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