Die Witterung erlaubte keine Radltour. Deshalb ging Landrat Thomas Ebeling ein paar Schritte zu Fuß, nachdem er den Geh- und Radweg von Bubach an der Naab nach Münchshofen seiner Bestimmung übergeben hatte.
1,5 Millionen Euro investierte der Landkreis in den 1800 Meter langen Abschnitt, bekommt allerdings eine Million Euro Förderung. Der Leiter des Tiefbauamtes, Paul Witt, erklärte den Grund für den Ausbau des Teilstückes des Naabtalradweges, der auf 99 Kilometer Länge von Luhe-Wildenau nach Regensburg führt. Die Strecke von Bubach nach Münchshofen mussten die Radler bisher auf der viel befahrenen Kreisstraße SAD 5 zurücklegen. „Das stellte ein hohes Gefährdungspotenzial für den untergeordneten Radfahrer und Fußgänger dar“, so Witt. Nach dem Ausbau könnten sich Radfahrer und Fußgänger auf einer eigenen Trasse entlang der Straße nun sicher fühlen. An der Eröffnung nahmen auch die Bürgermeister der Städte Schwandorf und Teublitz teil. Sie sind für die Unterhalts- und Sicherungspflicht zuständig. 800 Meter übernimmt die Stadt Teublitz, den Rest die Stadt Schwandorf.
Für den Neubau entlang der Kreisstraße war ein umfangreicher Grunderwerb erforderlich. Alle fünf Grundstückseigentümer waren abgabebereit. In Ortsnähe von Bubach wurde der Geh- und Radweg entlang der brachliegenden Parkbucht geführt und mit einer Querungshilfe für die Radfahrer versehen. Baubeginn war im Mai. Bei Münchshofen war wegen der Nähe zur Naab eine 570 Meter lange und 2,50 Meter hohe Stützmauer mit Stahlgeländer erforderlich.













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