Schwandorf
22.01.2019 - 15:41 Uhr

Verneigung vor den Senioren

Der Empfang des Landkreises gilt seit 21 Jahren den Senioren- und Wohlfahrtsverbände. "Sie alle leisten einen Beitrag zum Erhalt der Lebensqualität im Alter", versichert Landrat Thomas Ebeling den 150 Gästen.

Landrat Thomas Ebeling (Dritter von links) und Regierungsvizepräsident Christoph Reichert (Zweiter von rechts) suchten beim Empfang des Landkreises das Gespräch mit den Vertretern der Senioren- und Wohlfahrtsverbände. Bild: Hirsch
Landrat Thomas Ebeling (Dritter von links) und Regierungsvizepräsident Christoph Reichert (Zweiter von rechts) suchten beim Empfang des Landkreises das Gespräch mit den Vertretern der Senioren- und Wohlfahrtsverbände.

Die Seniorenvertreter bilden das breite Angebot des Landkreises ab. Die Altenclubs machen sportliche, kulturelle, kreative und gesellige Angebote, feiern Feste, organisieren Spielenachmittage, informieren und unternehmen Ausflüge. "Sie sorgen dafür, dass das Leben der Senioren abwechslungsreich und lebenswert bleibt", bestätigte der Landrat den Betreuern.

Die Seniorenarbeit nehme eine wichtige Rolle ein. Thomas Ebeling machte deutlich: "Die Teilhabemöglichkeiten von älteren Menschen am gesellschaftlichen Leben ist dem Landkreis ein Anliegen". Den Erfolg der seit 1986 veranstalteten Seniorennachmittage wertet der Landrat als Beweis für den Wunsch der älteren Mitbürger nach Geselligkeit. 1200 Teilnehmer waren es bei den letzten drei Veranstaltungen im Oktober 2018.

Thomas Ebeling erinnerte an weitere Aktionen des vergangenen Jahres. Der Landkreis schaffte 2000 "Notfalldosen" mit Informationen für Notarzt und Rettungssanitäter an und verteilte sie an Single-Haushalte. Auch der Seniorenwegweiser und die Notfallmappe würden nachgefragt, so der Landrat. Er nannte das Zeitzeugenprojekt "Wöi's gwen is", bei dem Studenten bei den Senioren Erinnerungen an die Kindheit weckten, als die Leute noch zwischen Sonntags- und Werktagskleidung unterschieden, am Samstag für die ganze Familie Badetag war und Wäschewaschen einem Kraftakt gleichkam. Neu im Angebot des Landkreises seien Beratungstermine zu Fragen der Pflege und Eingliederungshilfen.

Regierungsvizepräsident Christoph Reichert sieht in der demografischen Entwicklung eine Herausforderung, auf die die Regierung der Oberpfalz reagiere. Ziel sei es, die Lebensqualität der älteren Mitbürger und die "gesundheitliche Chancengleichheit" zu erhalten. Der Landkreis Schwandorf mache ein bedarfsgerechtes Angebot, fördere das ehrenamtliche Engagement, unterstütze ein Beratungsnetzwerk und habe einen Seniorenbeirat ins Leben gerufen. Genauso wie 29 der 33 Landkreiskommunen, in denen es inzwischen Seniorenvertretungen gebe.

Von Beginn an lässt sich die Mädchenrealschule St. Josef in den Dialog der Generationen einbinden. Auch bei der 21. Auflage gestalteten die Schülerinnen das Rahmenprogramm mit musikalischen Beiträgen, Theaterstücken und einer Kunstausstellung. Die Häppchen, die es im Anschluss an den offiziellen Teil gab, stammten aus der Amtskantine.

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