27.05.2020 - 16:59 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Wasserwacht gerüstet für Wachdienst

Urlaub daheim: Das könnte die Devise für die Sommermonate werden, wenn das Coronavirus Reisen in andere Länder erschwert oder unmöglich macht. Die Wasserwacht im Landkreis Schwandorf ist gerüstet.

Die Wasserwacht ist gerüstet für den Wachdienst an den Seen in der Region. Dies ging aus einer Besprechung mit (von links) Thomas Meier, Joachim Häring, Roland Vogt, Bürgermeister Harald Bemmerl, Wolfgang Dantl, Landrat Thomas Ebeling und Verena Danner hervor.
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Die Verantwortlichen des Zweckverbandes Oberpfälzer Seenland trafen sich mit Vrtretern der Kreis-Wasserwacht, um einerseits die Werbetrommel für die Freizeitmöglichkeiten im Seenland zu rühren, aber auch um klar zu machen, dass die Wasserwacht im ganzen Landkreis für den Sommer gewappnet ist.

"Darf man in bayerischen Seen baden und sich dort aufhalten?", ist eine der Fragen, die auch am Bürgertelefon öfter gestellt wurde. "Badeseen und Badegewässer dürfen trotz Corona genutzt werden", bestätigt das Landratsamt in einer Pressemitteilung. Es ist demzufolge auch erlaubt, sich an Seen und Flüssen zu sonnen. Grundvoraussetzung ist aber, dass Gruppenbildungen vermieden und mindestens 1,50 Meter Abstand gewahrt sind.

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Schwandorf

Seit Mitte Mai betreiben die Ortsgruppen der Kreis-Wasserwacht an den Badegewässern Forsterweiher Schwarzenfeld, Klausensee Schwandorf, Hammersee Bodenwöhr, Sandoase Bruck, Steinberger See, Naturbad Höllohe Teublitz, Saltendorfer Weiher und Teglgrube Maxhütte-Haidhof Wachstationen. Alle weiteren Badegewässer werden mit zehn mobilen Schnelleinsatzgruppen gesichert. Bei Notfällen wird die Wasserwacht über Notrufnummer 112 alarmiert. Der Technische Leiter der Kreis-Wasserwacht, Roland Vogt, hob die aktuelle Sonderausbildung der Aktiven hervor: "Alle Einsatzkräfte der Wasserwacht haben in den letzten Wochen ein mehrstufiges Hygiene-Ausbildungssystem durchlaufen und sind neben der üblichen Fachausbildung jetzt auch absolut fit im Umgang mit den Corona-Sonderregelungen in den Wachstationen."

Wolfgang Dantl, Vorsitzender der Kreis-Wasserwacht Schwandorf, fügte hinzu: "Wir möchten den Leuten das klare Signal geben, dass sie Baden gehen können und wir da sind, um trotz aller widrigen Umstände auf sie aufzupassen". Generell rechtet die Wasserwacht heuer mit viel mehr Betrieb an den Seen. Landrat Thomas Ebeling dankte der Wasserwacht für ihren Dienst und freute sich als Vorsitzender des BRK-Kreisverbandes und des Zweckverbandes Oberpfälzer Seenland über die positiven Signale für Bürger und Gäste. "Urlaub und Freizeit lassen sich bei uns in reizvoller Landschaft verbringen", lobte er die touristischen Vorzüge des Landkreises. Der Steinberger Bürgermeister Harald Bemmerl betonte, dass sich die Kreis-Wasserwacht rechtzeitig damit befasst habe, sich umsichtig und gut organisiert für die Zeit nach der Lockerung der Ausgangsbeschränkungen aufzustellen.

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