Wie man einem Zettel am Zaun des Schwandorfer Recyclinghofs entnehmen kann, hatte die Einrichtung zwischen dem 21. Dezember und dem 6. Januar zu – wie übrigens die meisten Recyclinghöfe im Landkreis. Eine entsprechende Information findet sich unter anderem auf den Seiten der Kreisverwaltung im Internet.
Als die Bediensteten des Hofes am 7. Januar wieder regulär die Tore der Anlage auf dem ehemaligen Bayernwerks-Gelände im Stadtsüden öffneten, erwartete sie ein hässlicher Anblick: Einer oder mehrere Unbekannte hatten die Feiertage zum Anlass genommen, ihr Gerümpel vor den Recyclinghof zu werfen. Es sind überwiegend Möbel, vielleicht von einer Wohnungsauflösung, die am Straßenrand landeten. Einige Tüten Müll flogen außerdem über den Zaun auf das Gelände des Hofes.
Auf Facebook, wo die Sache schnell die Runde machte, äußerten die Kommentatoren auf teils recht drastische Weise ihren Unwillen über die schändliche Aktion. „Kameras wären gut.... ich würde die (Schimpfwort) öffentlich bekanntgeben.... ganz groß mit Bild in der Zeitung“, hieß es an einer Stelle. Wie die Stadt Schwandorf mitteilte, wurde die wilde Ablagerung bei der Polizei angezeigt. Dort hat man auch schon mögliche Verursacher im Auge.













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