Schwandorf
06.08.2026 - 15:12 Uhr

Auktion des Rinderzuchtverbands Oberpfalz: Hohe Nachfrage und steigende Preise

Die Zuchtviehauktion in Schwandorf verzeichnete eine hohe Nachfrage und steigende Preise. Besonders Jungkühe und Kühe erzielten gute Erlöse.

Ein natürlich hornloser „Wasserkraft“-Sohn, gezüchtet vom Betrieb Schleicher in Unterreiselberg konnte an den Besamungsverein Neustadt/Aisch überstellt werden. Bild: Steiner/RZO
Ein natürlich hornloser „Wasserkraft“-Sohn, gezüchtet vom Betrieb Schleicher in Unterreiselberg konnte an den Besamungsverein Neustadt/Aisch überstellt werden.

Am Mittwoch führte der Rinderzuchtverband Oberpfalz seine achte Zuchtviehauktion des Jahres in Schwandorf durch. Die Veranstaltung war von einer hohen Nachfrage geprägt, was zu einem Preisanstieg bei Jungkühen und Kühen führte. Die Erlöse bei weiblichen Zuchtkälbern blieben jedoch unter dem Niveau der Vormonate, wie der Zuchtverband Oberpfalz in einer Pressemitteilung mitteilt.

Die Körkommission präsentierte drei gut typisierte Jungbullen. Alle drei Tiere fanden Käufer in bayerischen Betrieben. Die Auktion der weiblichen Großtiere umfasste 23 Jungkühe und 3 Kühe mit mehr als einer Kalbung. Diese Tiere überzeugten mit hoher Milchleistung und gutem Exterieur. Der Durchschnittspreis für Jungkühe lag bei 2.877 Euro, für ältere Kühe bei 2.883 Euro. Die beiden Kalbinnen erzielten 2.025 Euro.

Die Auktion der weiblichen Zuchtkälber war mit 37 Tieren schwächer besetzt. Trotz hoher Besucherzahlen aufgrund der Ferienzeit war die Nachfrage verhaltener. Die Erlöse lagen unter dem Niveau der letzten Auktion, was auf das hohe Durchschnittsgewicht der Tiere zurückzuführen ist. Gefragt waren Kälber mit altersgerechter Entwicklung und guter Abstammung.

Der nächste Zuchtviehmarkt für Bullen, Kalbinnen, Jungkühe und weibliche Zuchtkälber findet in Schwandorf am Mittwoch, 2. September, statt.

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