Zwei Bewohner des BRK-Seniorenwohn- und Pflegeheims "Arche Noah" in Nabburg sind bereits vor etlichen Tagen im Klinikum Amberg verstorben. Diese Nachricht erreichte das Landratsamt laut einer Mitteilung erst am Donnerstag. Wie Landratsamts-Sprecher Hans Prechtl ausführt, handelt es sich um einen 94-jährigen Mann und um eine 86 Jahre alte Frau. Die Zahl der Todesfälle im Landkreis steigt damit auf 45.
Dazu kommen laut Kreisbehörde 37 neue Infektionen, wodurch die Gesamtzahl auf 2958 steigt. Die Inzidenz liegt laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit bei 159,60, laut Robert-Koch-Institut bei 135,3.
Wie das Landratsamt weiter mitteilt, mussten am Donnerstag noch einmal zwei Schulklassen in Quarantäne geschickt werden. Betroffen sind eine achte Klasse am Gymnasium Oberviechtach und ebenso eine achte Klasse an der Mittelschule Neunburg vorm Wald. Dasselbe gilt für eine Gruppe des Kindergartens St. Barbara in Maxhütte-Haidhof.
Positiv getestet wurde ein Ehepaar in der Gemeinschaftsunterkunft in Nittenau. "Die als Kontaktpersonen 1 klassifizierten Bewohner werden abgestrichen und im jeweils eigenen Wohnbereich isoliert", schreibt Prechtl. Da die Wohnbereiche über einen eigenen Sanitärbereich und eine Kochnische verfügen, bestehe die Hoffnung dass ein größerer Ausbruch nicht zu erwarten ist.
Vollständig unter Quarantäne gestellt werden musste hingegen das Seniorendomizil Haus Valentin in Nittenau, da neben den zwölf positiven Fällen in einer Station, in der 20 Bewohner untergebracht sind, auch in den beiden weiteren Stationen je ein Fall bekanntgeworden ist.
Eine Neuigkeit gibt es auch aus der Seniorenresidenz Naabtalpark in Burglengenfeld: Nachdem von vier positiven Bewohnern des Herzog-Ottheinrich-Hauses bereits drei ins Herzog-Philipp-Haus verlegt wurden, konnte am Donnerstag auch die vierte Person verlegt werden. "Diese hatte sich bislang geweigert, umzuziehen. Durch überzeugende Argumente und gutes Zureden konnte eine vernünftige Lösung erzielt werden", heißt es in der Mitteilung des Landratsamtes.
Die Organisation der beiden Häuser sei jetzt so geregelt, dass sich alle positiven Bewohner im Herzog-Philipp-Haus und alle nicht positiven Bewohner im Herzog-Ottheinrich-Haus befinden. Diese klare Trennung solle dazu beitragen, weitere Infektionen zu vermeiden. Im nicht befallenen Haus wurden alle Bewohner schnellgetestet. Neue Fälle haben sich nicht ergeben.















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