"De 3 Andern" und die "Tanngrindler Musikanten" begeistern ihre Fangemeinde regelmäßig mit amüsanten Couplets, frechen Gstanzln, trockenem Humor und flotter Blasmusik. Beide Gruppen sind von den Wirtshausmusikanten "Beim Hirzinger" oder den "Brettlspitz'n" aus dem Fernsehen bekannt und bringen ausgelassene Stimmung und Originalität in den Wirtshaussaal. "De 3 Andern" aus Burglengenfeld präsentieren die Wirtshauslieder mit dreistimmigem Gesang, Kontrabass, Gitarre und steirischer Harmonika. Die Auftritte im Fernsehen haben sie über die Grenzen der Oberpfalz hinaus bekannt gemacht. Inzwischen haben sie ihre fünfte CD herausgebracht.
Das Familien-Trio, bestehend aus Uschi und Franz Rappl sowie Tochter Bettina, hat sich der bodenständigen Volksmusik verschrieben und mit dem volkstümlichen Schlager nichts am Hut. Ihre Lieder schreiben sie selber. Dazwischen erzählt Franz Rappl "seinen Schmarrn". Je seichter die Witze sind, desto besser kommen sie an. Wenn der junge Herr statt "der alten Schachtel eine junge Wachtel" heiratet, der Maxl den Pfarrer narrt und der Lokführer mit der Eisenbahn den Preiß'n bis in die Wies' hinein verfolgt, dann sorgt das für Heiterkeit im Publikum. Auch der Hinweis auf die durstigen Kehlen der Musiker bleibt nicht ungehört. Schon bringt die Bedienung die erste Runde Schnaps für die Musikanten, spendiert von einem dankbaren Zuhörer. Die "Tanngrindler Musikanten" aus Hemau bei Regensburg sind eine der bekanntesten Volksmusikkapellen der Oberpfalz und bestehen bereits seit 1970. In der Besetzung mit zwei Trompeten, zwei Klarinetten, zwei Basstrompeten , Tenorhorn und Tuba haben sich die acht Musikanten in der Vergangenheit in erster Linie durch Eigenbearbeitungen von im Raum Hemau überlieferter Wirtshaus-und Tanzbodenmusik einen Namen gemacht. Diese haben sie in mittlerweile sieben CD-Produktionen dokumentiert und sind regelmäßig im Bayerischen Rundfunk zu sehen und zu hören. Wenn die Gruppe zu einem "Schottisch aus Hemau", einem flotten Dreher oder einem Zwiefachen ansetzt, dann singen, schunkeln und klatschen die Zuhörer mit. Die flotte Wirtshausmusik der "Tanngrindler Musikanten" gefällt und sorgt für Stimmung. Daniela Scheuerer spielt nicht nur flott die Es-Klarinette, sondern singt auch mit dem Bass-Trompeter Hans Huber im Duett: "Geh, leih'ma doch dei G'sicht, i will heit fesch sein. Net wia a oide Semmel, sondern resch sein. Heit hab ich noch ein Rendevouz, da brauchert i dei G'sicht dazu".













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