16.02.2020 - 15:57 Uhr
SchwarzachOberpfalz

Gute Erfahrungen mit Alarmierungs-App

Der Gemeinderat Schwarzach erörtert die Beschaffung einer Alarmierungs- App für Smartphones für alle Wehren der Gemeinde. Die Beschlusslage ist klar. Aber Schwierigkeiten können auftreten.

Der Gemeinderat Schwarzach beschloss den Beitritt zum Landschaftspflegeverein im Landkreis Schwandorf. Die Organisation setzt sich für den Erhalt der Kulturlandschaft ein und fördert Maßnahmen an Gewässern Dritter Ordnung. Der Weidingbach in der Gemeinde Schwarzach durchfließt Weiding und mündet in nordwestlicher Richtung in die Schwarzach.
von Herbert RohrwildProfil

Bereits in der Dezembersitzung 2019 sprach der Gemeinderat die Kostenübernahme für eine Alarmierungs-App/SMS als Benachrichtigungsmöglichkeit für alle Feuerwehren an, erinnerte Bürgermeister Hans Gradl. Die Wehren Altfalter und Wölsendorf arbeiten seit längerem mit dieser Mitteilungsform, benutzen eine Gruppenalarmierung und sind damit sehr zufrieden.

Info auf dem Smartphone

Bei einem Einsatz werden die Aktiven direkt auf ihrem Smartphone mit entsprechenden Daten informiert. Bisher tragen die Feuerwehrvereine die Kosten. Diese liegen zwischen vier und acht Euro monatlich, abhängig von der Anzahl der Einsätze und beteiligter Aktiver. "Die Gebühren sind überschaubar," meinte Gemeinderat Joachim Schießl an. "Aber es ist keine offizielle Alarmierung. Funklöcher sind zu berücksichtigen."

Die Gemeinde trägt die laufenden Kosten für die SMS/Smartphone-Alarmierung. Die Nummernpflege hat die jeweilige Feuerwehr zu übernehmen, beschloss das Gremium.

Die Bauvoranfrage auf Errichtung eines Einfamilienhauses, Oberwarnbach 1, lag dem Gremium zur Behandlung vor. Ein Vorhaben im Außenbereich ist nur zulässig, so der Bürgermeister, wenn es privilegiert ist, öffentliche Belange nicht entgegenstehen und die ausreichende Erschließung gesichert ist. Nach eingehender Beratung erteilte das Plenum der Bauvoranfrage zusammenfassend unter folgender Bedingung das gemeindliche Einvernehmen: Der Bauherr übernimmt über eine Sondervereinbarung die Erschließungskosten für Wasser, Kanal und Straße. Hubert Jetschmann nahm wegen persönlicher Beteiligung an Beratung und Abstimmung nicht teil.

Nach zwei bisher gefassten Beschlüssen auf Vorbescheid wurde dem Antrag zur Errichtung eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in der Gemarkung Altfalter das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Nun lag ein Antrag zu einer Geländeauffüllung und einer Geländeabtragung vor. Die Unterschriften benachbarter Grundstückseigentümer vorhanden. Der Gemeinderat erteilte das Einvernehmen, wenn die entsprechenden Auflagen der Baugenehmigung vom November 2019, insbesondere zur Oberflächenwasserableitung, eingehalten werden.

Für Beitritt

Bei der Kreisversammlung im Herbst 2019 stellte der Landschaftspflegeverband im Landkreis Schwandorf die Möglichkeiten der Förderung von Maßnahmen an Gewässern Dritter Ordnung vor, informierte der Bürgermeister. Der Verband organisiert die Vorhaben und durch die Bündelung von Anträgen können auch kleinere Maßnahmen gefördert werden. Grundsätzlich erhalten nur Vorhaben mit einem höheren Betrag als 5 000 Euro eine Zuwendung. Für die Gemeinde Schwarzach fallen unter anderem der Auerbach und der Weidingbach in diese Kategorie. Der Beitrag liegt bei 144,50 Euro. Bei einer Gegenstimme entschied sich der Gemeinderat für einen Beitritt.

"Der Kiesabbau südlich von Brensdorf kann nicht verhindert werden", konstatierte Dritter Bürgermeister Franz Herrmann. Aber der Abtransport dürfe nicht durch Wölsendorf führen. Die Ortsstraße und eventuell die Gemeindeverbindungsstraße Wölsendorf-Pretzabruck sollten durch ein Gutachten auf ihre Belastbarkeit überprüft und bei entsprechendem Ergebnis tonnagebegrenzt werden. "Der Gemeinderat muss ein Zeichen setzen", so die Forderung.

Die Anregung von Gemeinderat Hubert Jetschmann, eine mobile Station mit Anzeige der Geschwindigkeit durch die Gemeinde zu erwerben, stieß auf einhellige Zustimmung. Angebote sollen durch die Verwaltung eingeholt und dem Gremium zur Entscheidungsfindung vorgelegt werden.

Für den Ortsteil Altfalter sind im Haushaltsplan 2020 vier neue Hydranten vorgesehen, gab Gradl bekannt. Der Bürgermeister bat die Feuerwehren, bei Übungen auch immer wieder die Hydranten zu überprüfen.

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