Humorvoll eröffnete Bürgermeister Hans Gradl im Beisein der Geschäftsstellenleitung mit Katrin Schwarz, Markus Gebhard und dem Breitbandpaten der VG Schwarzenfeld, Alexander Schmid, sowie seiner beiden Stellvertreter Franz Grabinger und Franz Herrmann die gut besuchte Bürgerversammlung im Café Müllner Hof. Zunächst gab das Gemeindehaupt einen Einblick in Grunddaten der Kommune: Die Einwohnerzahl sank ab 2009 von 1550 kontinuierlich bis ins Jahr 2016 auf 1460 Personen und bewegt sich nun in einem sanften Zuwachs auf 1470 zu. Der Hauptort Altfalter wuchs im Vorjahr um 10 Einwohner auf 440. Unterauerbach zählt (162/ +5), Furthmühle (21/+1), Weiding (69/+1), Oberwarnbach (31/+2) Bürger. Bei den weiteren Ortsteilen sagniert die Anzahl oder es ist ein leichtes Minus zu verzeichnen.
Das Gesamthaushaltsvolumen beträgt 3 477 750 Euro. Der Einkommensteueranteil von 870 000 und die Schlüsselzuweisung in Höhe von 450 000 Euro spülen den Löwenanteil in den Gemeindesäckel. Die Umlagen (untere anderem an Kreis und Schulen) als Hauptausgabeposten summieren sich auf circa 1 130 000 Euro. Zum Erwerb von Grundstücken sind 275 500 Euro eingeplant. Zum Jahresende 2018 sinkt die Pro-Kopf-Verschuldung auf 105,50 Euro.
Zum Stichtag 30. Juni 2017 sind 655 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte registriert, darunter 617 Auspendler. Im Kindergartenjahr 2018/2019 besuchen 73 Mädchen und Buben den gemeindlichen Kindergarten Stulln: 36 aus Stulln, 33 aus der Gemeinde Schwarzach, 3 aus dem Markt Schwarzenfeld und ein Kind aus Nabburg. In 6 anderen Kindertagesstätten sind 22 weitere Kinder aufgenommen. Hier muss die Gemeinde als Vorauszahlung für 2018 insgesamt 14 379 Euro entrichten.
Im Hinblick auf die bauliche Entwicklung sprach Gradl die einzelnen Baugebiete in den Ortsteilen an und verwies auf die im Eigentum der Gemeinde befindlichen Parzellen: Baugebiet „Seideläcker“ Altfalter: (1 Bauplatz), „Wölsendorf“ (1), „Unterauerbach West“ (4) .
Die beiden Gemeinden betreiben gemeinsam die „Kläranlage Schwarzach-Stulln“. Die Zulaufmenge betrug 2017 aus Stulln 244788 und aus Schwarzach 190 300 Kubikmeter. "Die Klärschlammentsorgung ist eine Riesenaufgabe", merkte Gradl an.
Der gemeindliche Bauhof konzentriert sich auf den Straßenunterhalt mit rund 50 Kilometer verzweigtem Netz, den Winterdienst und die Baumpflege. Insgesamt sind 127 000 Euro eingeplant. Als Ersatzbeschaffung .beschloss den Gemeinderat den Ankauf eines Tandem-Kipphängers zum Preis von 22 000 Euro.
Seit 2002 bietet Dr. Erik Szameit von der Universität Wien Lehrgrabungen in Dietstätt an, blickte der Bürgermeister zurück. Der Entdecker der Slawen-Siedlung ging heuer in den Ruhestand. Gradl hofft, dass die Grabungen fortgeführt werden können.
Abschließend ging der Bürgermeister auf die Gemeindepartnerschaft mit Pocinovice und die Hauptwallfahrt am 16. September ein. Die Abschlussveranstaltung zur „Dorferneuerung Wölsendorf“ bleibe als gelungenes Fest in Erinnerung.














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