11.01.2021 - 11:00 Uhr
SchwarzachOberpfalz

Schilder genügen für mehr Sicherheit in Wölsendorf

In Wölsendorf ist die Abgrenzung eines Gehwegs von der Straße wichtig. Auf neue Pfosten, die behilflich sein könnten, verzichtet der Gemeinderat. Er hält die augenblickliche Beschilderung für ausreichend.

Zur Abgrenzung des Gehweges an der Engstelle in der Kirchstraße in Wölsendorf sind auf der Länge von rund 20 Metern acht Pfosten erforderlich. Zwischenzeitlich habe sich durch die angebrachte Beschilderung eine Verbesserung der Situation eingestellt, ist das Gremium überzeugt.
von Herbert RohrwildProfil

Im Auftrag des Wasserwirtschaftsamtes Weiden machte das Baugrundinstitut Spotka und Partner aus Postbauer-Heng im Bohrungen zur Erstellung eines Baugrundgutachtens. Zwei waren im Bereich der Wölsendorfer Straße sowie vier entlang der Straße Gänsanger, überwiegend auf öffentlichen Flächen. Die Bohrlöcher mit dem Durchmesser von zwölf Zentimetern und einer Tiefe von sechs Metern wurden nach Abschluss der Maßnahme wieder verfüllt. Zeitnah wird ein Infoblatt zum Abschluss der Vorplanung für den Hochwasserschutz Wölsendorf ausgehändigt. Darüber informierte Bürgermeister Franz Grabinger im Dezember den Gemeinderat.

Ferner verwies Grabinger auf die geplante Novelle zur Bayerischen Bauordnung zum 1. Februar 2021 zum Abstandsflächenrecht. Die vorgesehene Verkürzung der Abstandsflächentiefen ziele auf eine Nahverdichtung in der Ortsentwicklung ab. Aktuell sehe die Verwaltung für das Gemeindegebiet von Schwarzach keinen Handlungsbedarf.

Möglichkeiten zur Abgrenzung des Gehweges zur Fahrbahn in der Kirchstraße in Wölsendorf erörterte der Gemeinderat schon in der JuliSitzung 2020. Laut Einholung von Angeboten entstünden folgende Kosten für die Beschaffung von acht Pfosten auf der erforderlichen Länge von 20 Metern: Für unbewegliche 1280 und für überfahrbare Pfosten circa 2160 Euro. Hinzu komme noch die Verrechnung der Arbeiten durch den Bauhof zum Anbringen. Das Gremium sprach sich gegen das Aufstellen aus. Durch die neue Beschilderung habe sich bereits eine Verbesserung der Situation eingestellt.

Zwischenzeitlich wurde das mobile Geschwindigkeitsanzeigegerät angeschafft. Die Investition für diese Tempo-Anzeigetafel lohne sich, waren die Gemeinderäte überzeugt. Bauhofleiter Hubert Jetschmann appellierte an die Verkehrsteilnehmer, sich an die erlaubten Höchstgeschwindigkeiten zu halten.

Vermehrt bleiben im Ortsbereich von Altfalter auswärtige Lkws an verengten Kurven strecken, merkte Zweiter Bürgermeister Michael Singer an. Wahrscheinlich lotse das Navigationsgerät durch die betroffenen Straßen. Bürgermeister Franz Grabinger sicherte eine Prüfung des Sachverhalts zu.

Die Gemeinde Schwarzach erhält folgende Finanzmittel des Bayerischen Staates zugeteilt: eine erhöhte Schlüsselzuweisung von 535 732 Euro sowie als pauschalen Ausgleich von Gewerbesteuermindereinnahmen infolge der Covid-19- Pandemie 44 222 Euro.

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