Man erhält am Telefon die Nachricht von einem angeblichen Lotterie- oder Preisausschreibengewinn. Was ist zu tun? Polizeihauptmeister Matthias Bräutigams Warnung an die Mitglieder des Treffens der Seniorengemeinschaft "Generationen Hand in Hand" (GeHiH) im Schwarzenbacher Pfarrsaal war unmissverständlich.
"Geben Sie nie Ihre Kontodaten an, sondern bitten Sie um Zusendung eines Schecks. Wenn der Anrufer behauptet, dass das nicht gehe, und gar die Vorauszahlung obskurer 'Bearbeitungsentgelte' verlangt, ist etwas faul." Falsch seien auch Anrufe von "Microsoft-Mitarbeitern", die eine "Ferndiagnose für den Computer" anböten: "Auch das zielt nur darauf ab, 'Bearbeitungsentgelte' abzugreifen und den Computer mit Schadprogrammen zu infizieren." Bräutigams Rat: "Bei so einem Anruf einfach auflegen - und am besten vorher noch sagen: 'Meine Geräte kommen alle von Apple.'"
Zum Schluss ermutigte der Polizist sein Publikum, sich bei mutmaßlichen Straftaten oder verdächtigen Beobachtungen ohne Scheu "lieber einmal zu oft" an die Polizei zu wenden. "Wenn Ihre zuständige Polizeiinspektion gerade keine Streife frei hat, wird sie dafür sorgen, dass eine Streife von einer anderen Dienststelle kommt." GeHiH-Vorsitzender Karl Lorenz schloss sich Bräutigams Aufrufen an: "Seid vorsichtig und schaut auch auf die anderen."












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