Zuerst ging es Richtung Ulm. Eine Stadtführerin brachte der Reisegruppe das Ulmer Münster mit seinem 161,53 Meter hohen Turm, übrigens der höchste Kirchturm der Welt, und die Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern im Fischer- und Gerberviertel, näher. Weiter ging die Fahrt nach Blaubeuren. Dort machte neben dem Kloster besonders der "Blautopf" Eindruck, eine Karstquelle, die durch das Wasser des Flusses "Blau" wirklich in der Farbe eines glänzenden Aquamarins leuchtet. In Bad Schussenried wurde Quartier bezogen.
Nach einem guten Frühstück ging es zuerst nach Steinhausen, das "die schönste dorfeigene Kirche der Welt" ihr Eigen nennt, weiter nach Weingarten, Bad Waldsee und Biberach a. d. Riß. In jedem Ort waren Prachtstücke des Barock zu sehen. Zusätzlich konnte ein ganz "herz-allerliebscht" – wie die Schwaben gerne sagen – gestaltetes Spätzlemuseum besichtigt werden, das privat geführt wird.
Zurück ging es um den Federsee herum nach Otterswang, wo in der Erntedankzeit ein wunderschöner "Fruchtteppich" von einem Team Gläubiger in fast dreiwöchiger Arbeit nur aus Früchten, Gewürzen und anderen Lebensmitteln in mühseliger Kleinarbeit gestaltet wird. Am letzten Tag des Ausfluges erkundeten die Damen den Übernachtungsort selbst. Das Kloster Schussenried mit seinem Rokoko-Bibliothekensaal, dem "Sitz der Weisheit", bildete den Höhepunkt. Danach wurde die gemütliche Heimreise angetreten.











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