11.03.2021 - 09:22 Uhr
Schwarzenbach bei PressathOberpfalz

Kraftakt Hallensanierung in Schwarzenbach braucht Zeit

In Schwarzenbach steht die Sanierung der Sporthalle an. In der vergangenen Gemeinderatssitzung lag der Fokus auch auf dem Dach des Gebäudes.

Die Kollektoren auf dem Sporthallendach haben dessen Statik nicht unbeeinflusst gelassen. Ob das Dach den aktuellen Schneelastgrenzwerten genügt, muss im Zuge der vorbereitenden Arbeiten für die Hallenrenovierung geprüft werden.
von Bernhard PiegsaProfil

Bereits im Gange sind die vorbereitenden Arbeiten für die Sporthallensanierung in Schwarzenbach. Davon berichtet Bürgermeister Thorsten Hallmann in der Gemeinderatssitzung. Mit dem Sportverein, der Feuerwehr und der Schulleitung hätten Nutzergespräche stattgefunden. Auch an gestalterischen Entwürfen werde schon gefeilt.

Eine erste Bestandsaufnahme der Bausubstanz sei bereits erfolgt: „Die Leimbinder sind noch gut, allerdings muss nachgeprüft werden, ob die Dachstatik, die durch die Montage der Dachphotovoltaikanlage beeinflusst worden ist, den neuen verschärften Grenzwerten für Schneedachlasten genügt.“ Statisch unbedenklich sei der Zustand des Feuerwehrhausdachs: „Es braucht also keinen neuen Dachstuhl, nur eine gewisse kosmetische Aufhübschung.“ Eine Untersuchung der Toilettenleitungen habe ergeben, dass diese ausreichend groß dimensioniert und in gutem Zustand seien. Einzelne fassadennahe Büsche und eine Esskastanie werde man leider entfernen müssen: „Die Arbeiten an der Hallenfassade lassen keine andere Wahl.“

In der Aprilsitzung würden Einzelheiten zum Planungsstand bekanntgegeben, dann solle auch über die Renovierung der Mittagsbetreuungshalle beschlossen werden. An ihrem Ziel, möglichst noch heuer mit den Umbauarbeiten zu beginnen, wolle die Gemeinde festhalten: „Das ist und bleibt unser Anspruch.“ Gut in die Gänge gekommen sind laut Hallmann auch die Arbeiten an einer Machbarkeitsstudie für den geplanten Mehrgenerationenspielplatz bei der Sporthalle. Eine sorgfältige „Bestandsvermessung“ des Geländes werde demnächst vorgenommen: „Exakte Planunterlagen sind auch ein Pluspunkt für die Fördermittelanträge.“

Verwirklichen werde die Gemeinde dieses Projekt wohl nicht vor 2023/24, da die Kommune die diversen Bau- und Gestaltungsvorhaben – Hallensanierung, Fremdwasserkanalisation „Moos“, Umgestaltung von Bahnhofkreuzung und Bahnhofsareal, Generationentreffpunkt – nach und nach angehen müsse, um die Verwaltung nicht personell und den Gemeindehaushalt nicht finanziell zu überfordern. Aufgrund der „Fördermittelsituation“ stünden die Chancen aber gut, dass der Kraftakt gelingen werde.

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