12.03.2020 - 10:04 Uhr
Schwarzenbach bei PressathOberpfalz

Schöneres Schulumfeld schaffen

Umfassend und möglichst mehrgenerationengerecht will die Gemeinde Schwarzenbach das Umfeld von Gemeindezentrum, Kindergarten und Schule neu gestalten.

Schöner, sicherer und zweckmäßiger soll das Umfeld von Schule (rechts), Feuerwehr- und Gemeindehaus (Hintergrund) werden. Wie das erreicht werden kann, will die Gemeinde mit allen betroffenen Institutionen besprechen.
von Bernhard PiegsaProfil

"Wir haben das Schulhaus mit beträchtlichem Aufwand energetisch sanieren lassen, nun wäre auch die Umgebung mit Schulhof und Maibaumplatz für eine Modernisierung fällig", meinte Bürgermeister Thorsten Hallmann in der Gemeinderatssitzung. Hierbei müsse auch auf erhöhte Schulwegsicherheit Wert gelegt werden, etwa durch verkehrsregulierende Maßnahmen auf der Parksteiner Straße.

Vorstellbar seien außerdem ein Mehrzweck-Allwettersportplatz und eine naturnähere Gestaltung des Schwarzenbachlaufs. Über Einzelheiten wolle die Gemeinde mit den Leitungsgremien und Elternbeiräten von Schule und Kindergarten sowie der Feuerwehr sprechen. Der Gemeinderat billigte dies. Mit Zustimmung des Gremiums wird Hallmann auch vier Wege im Gemeindegebiet für das Kernwegenetz-Programm des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts VierStädtedreieck (ILEK) vorschlagen: die Schwarzenbacher Spange nördlich Schwarzenbachs zwischen den Fluren Langäcker (bei Walbenhof) und Hopfengarten (nahe Frühlingshöhe), einen Verbindungsweg zwischen Eichenstraße und Pechhofer Straße nahe der Bundesstraße, die Gemeindeverbindungsstraße Schwarzenbach-Hammerles und das Hüttener Strässl von Pechhof nach Hütten.

Sollten eine oder mehrere dieser Straßen in das Programm aufgenommen werden und die Anlieger etwa nötigen Landverkäufen zustimmen, so könnte die Fahrbahn mit ILEK-Zuschüssen auf 4,50 Meter Breite ausgebaut werden: "Einschließlich der Entwässerungsanlagen, die außerdem noch angelegt werden müssten, käme man auf eine Gesamtbreite von acht Metern", erläuterte Hallmann. Das gemeindliche Einvernehmen wurde der Bauvoranfrage von Uwe Salfer für zwei Wohngebäude mit je acht Wohneinheiten an der Eichenstraße sowie dem Bauantrag von Jonas Prüschenk für ein Einfamilienhaus in Pechhof-Süd erteilt. Schließlich sprach Bürgermeister Hallmann die Problematik der in Zukunft wachsenden Zahl konfessionsloser Trauerfeiern an. Diese könnten im Bürger- und Kulturhaus nicht stattfinden: "Es gibt die grundsätzliche Entscheidung, dass das Kulturhaus für private Zwecke nicht zur Verfügung gestellt wird."

Mithin, so Hallmann und zweiter Bürgermeister Alfons Przetak, könne man allenfalls auf den Pfarrsaal oder den Sportheimsaal verweisen. "Weil aber immer mehr Menschen keiner Kirche mehr angehören, werden wir wohl um eine grundsätzliche Entscheidung nicht herumkommen", gab das Gemeindeoberhaupt zu bedenken. Schließlich erwähnte Gemeinderat Martin Weber (SPD) die an ihn herangetragenen Bitten einiger Bürger, mehr Papierkörbe aufzustellen. Nach Einschätzung der Bürgermeister Hallmann und Przetak fehlt es zwar nicht an öffentlichen Papierkörben, zumal notfalls auch die Müllbehälter der Hundekotbeutelspender zur Entsorgung von Kleinabfällen genutzt werden könnten. Sollte sich aber abzeichnen, dass mehr öffentliche Mülleimer benötigt würden, so sei die Gemeinde bereit, weitere Behälter aufzustellen. Allerdings dürften diese öffentlichen Mülleimer nicht zur Hausmüllentsorgung missbraucht werden, erinnerte Alfons Przetak.

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.