Die Jäger der Jagdgenossenschaft Schwarzenbach berichteten dem Vorstand, dass der Abschuss erfüllt worden sei. 5 Rehe seien im Bereich der B 470 dem Straßenverkehr zum Opfer gefallen. Die Wildschweine seien nach wie vor besonders im Bereich Pechhof ei Problem. Und das trotz intensiver Bejagung.
"Auch die Wölfe im angrenzenden Staatsforst sind keine Bereicherung der Jagd", heißt es in der Mitteilung von Schriftführerin Rosemarie Thumfart. Ein Jäger habe beobachtet, wie die Wolfsmeute ein Rehkitz von der Mutter trennte und riss. "Es wurden mindestens 5 Ricken ohne Kitze gesehen und es wird vermutet, dass diese von den Wölfen gerissen wurden", teilt die Jagdgenossenschaft weiter mit.
Martin Weber legte sein Amt als Beisitzer aus ethischen Bedenken nieder. Aus der Mitteilung der Jagdgenossenschaft geht hervor, dass er es nicht vertreten könne, dass der Abschussplan des Landratsamtes eine so hohe Zahl an Rehen zum Abschuss vorsehe.
Der Vorstand beschloss im Rahmen der Eigenbewirtschaftung die bestehenden Verträge mit den Jägern Günter Rauh, Stefan Götz für Schwarzenbach und Philipp Brüder für Pechhof um ein Jahr zu verlängern. Sobald es möglich sei, werde kurzfristig eine Jagdgenossenschaftsversammlung einberufen, in der die Jagd neu vergeben werde.
Wildschäden bittet der Jagdvorsteher Josef Walberer, Pechhof, umgehend bei ihm und den betreffenden Jäger zu melden. Die Auszahlung des Jagdpachtschilling wird vorerst zurückgestellt.
Zum Umgang mit Hunden im Wolfsrevier
- Der Hund sollte sich nah am Menschen aufhalten.
- Alleinlaufende Hunde werden möglicherweise angegriffen, verjagt oder als Paarungspartner wahrgenommen.
- Hunde am besten anleinen.
- In Wäldern besteht unabhängig von Wolfsvorkommen Anleinpflicht mindestens während der Brut- und Setzzeit.
Quelle: NABU















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