11.03.2021 - 11:30 Uhr
Schwarzenbach bei PressathOberpfalz

Wieder Zuschuss zu Ferienfreizeiten

In der Gemeinderatssitzung stand Bürgermeister Thorsten Hallmann für kurze Zeit im Mittelpunkt. Er hatte die kommunale Dankurkunde der Staatsregierung per Post erhalten. Der Dank des Gemeinderats kam nun persönlich.

Im Namen des Gemeinderats gratulierten die stellvertretenden Bürgermeister Alfons Przetak und Anja Kirschsieper (stehend, von links) Thorsten Hallmann zu 19 Jahren im kommunalen Ehrenamt. Der Freistaat hatte dem Gemeindeoberhaupt hierfür die "kommunale Dankurkunde" zuerkannt.
von Bernhard PiegsaProfil

Die stellvertretenden Bürgermeister Anja Kirschsieper und Alfons Przetak überbrachten in der Gemeinderatsstitzung des Dank von Landrat Andreas Meier an Thorsten Hallmann für dessen 19-jährige kommunalpolitische Arbeit. Dank Hallmanns Engagement habe sich in der Gemeinde vieles bewegt, verändert und positiv entwickelt. Kirschsieper erinnerte daran, dass Hallmann seit 2002 dem Gemeinderat angehört und vom ersten Tag an bis 2008 sowie für kurze Zeit im Jahr 2014 als zweiter Bürgermeister amtiert habe, ehe er am 27. Mai 2014 die Nachfolge des verstorbenen ersten Bürgermeisters Peter Nößner angetreten hat. Im Namen des Gemeinderats übergaben Kirschsieper und Przetak ein kleines Präsent.

Die Gemeinde Schwarzenbach will auch heuer die Ferienfreizeiten bezuschussen, die der Trabitzer Pädagogikdienstleister „Learning Campus“ in den ersten drei Sommerferienwochen anbieten will: Familien und Kommune tragen jeweils 65 Euro pro Kind und Woche. Die Freizeitangebote fänden in diesem Jahr allerdings ausschließlich in Trabitz statt, informierte Bürgermeister Hallmann.

Kurz vor dem Abschluss stehen laut Hallmann die Arbeiten an dem von Quartiersmanagerin Franziska Schraml-Pöllmann erarbeiteten Seniorenleitfaden. Dieser soll in der Aprilsitzung des Gemeinderats vorgestellt werden. Den Vorschlag des Bürgermeisters, Neuzuzügler mit einem Begrüßungspaket willkommen zu heißen, das auch eine zweisprachige, deutsch-englische Broschüre mit Hinweisen auf Vereine und Einrichtungen in der Gemeinde enthalten soll, hat eine Bürgerin ehrenamtlich aufgegriffen und wird dem Gemeinderat einen Umsetzungsvorschlag unterbreiten.

Eine Notstandsentscheidung musste der Gemeinderat mit Blick auf die Kommandantenämter der Feuerwehr Schwarzenbach treffen: Weil die regulär im März anstehende Dienstversammlung der aktiven Wehr pandemiebedingt abgesagt werden musste, können auch die Posten des Kommandanten und seines Stellvertreters nicht im gesetzlich vorgeschriebenen Regelverfahren neu besetzt werden. Bürgermeister Hallmann schlug dem Gemeinderat daher vor, Kommandant Bernd Przetak und Adjutant Robert Klier vorerst in ihren Ämtern zu bestätigen. Diese provisorische Bestellung durch die Gemeinde gilt, bis die Feuerwehr ihre Dienstversammlung nachholen wird.

Im Bündelausschreibungsverfahren für den kommunalen Strombezug in den Jahren 2023 bis 2025 wird sich die Gemeinde für „Ökostrom mit Neuanlagenquote“ entscheiden. Verbindlich festgelegt ist dabei, dass mindestens 50 Prozent des gelieferten Stroms aus Neuanlagen stammen muss, die am Stichtag Neujahr 2023 je nach Energieform nicht älter als vier oder sechs Jahre sind. Welches Unternehmen den Strom liefert, entscheidet sich im Ausschreibungsverfahren. Für die geplante Fremdwasserkanalisation in der „Moossiedlung“ hat das Landratsamt laut Thorsten Hallmann eine ergänzende Stellungnahme angekündigt. Das gemeindliche Einvernehmen erteilte der Gemeinderat dem Bauantrag auf Errichtung eines Einfamilienhauses mit Carport auf Flurnummer Schwarzenbach 81/9.

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