27.01.2020 - 17:14 Uhr
SchwarzenfeldOberpfalz

70 Jahre für Mensch und Tier

Der Schäferhundeverein in Schwarzenfeld blickt auf 70 ereignisreiche Jahre zurück. Auch wenn es vergangenes Jahr keinen tierischen Nachwuchs gab, zeigen sich die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung zufrieden.

Franz Gulz (rechts) zeichnet Vereinsmitglieder für ihre langjährige Treue zur Ortsgruppe Schwarzenfeld zum Hauptverein (SV) des Schäferhundevereins aus.
von Siegmund KochherrProfil

2019 war für die Ortsgruppe des Schäferhundevereins Schwarzenfeld ein Jahr, das in erster Linie durch die Veranstaltungen anlässlich des 70. Gründungsjahres geprägt war. Siebzig Jahre Vereinsbestehen sei Grund genug, einige zusätzliche Feiern zu planen, sagte Vorsitzender Franz Gulz bei der Jahreshauptversammlung. Dazu zählen ein Preisschafkopf, eine Obedience-Prüfung und die große Arge-Zuchtschau im Oktober. Die Mitglieder der Ortsgruppe seien aber auch wieder auf etlichen überregionalen Veranstaltungen vertreten gewesen, wie der Ausbildungs- und Zuchtwartetagung in Dormitz, der Jugendwartetagung bei der Ortsgruppe Aischgrund und der Tagung der Sportbeauftragten für Obedience in Hofstetten.

Erfolgreiche, tierische Mitglieder

Zuchtwart Ulrich Helgert erklärte in seinem Bericht, dass es leider keinen tierischen Nachwuchs gab. Dafür habe im Frühjahr Hundeführerin Kerstin Reckermann ihre Hündin „Lea vom grauen Schlund“ in Amberg-Gailoh erfolgreich zur Wesensbeurteilung vorgestellt. Der Zuchtwart selbst hat seine Zuchthündin „Bruni vom Tegelweiher“ im August zur Wiederankörung vorgestellt. Die Hündin sei nun auf Lebenszeit angekört. Sehr erfolgreich waren auch die zahlreichen Schautrainingsabende. Als „eine Bereicherung für die Ortsgruppe“ bezeichnete der Zuchtwart diese Trainingsabende. Bei der Jubiläumszuchtschau waren vier in der Ortsgruppe gezüchtete Hunde vorgestellt worden. Zwei Rüden und zwei Hündinnen waren jeweils in der Junghundeklasse aufgerufen worden, sagte Helgert. „Cooper vom Tegelweiher“ und „Boro vom Wackerland“ haben die Zuchtbewertung „sehr gut“ erhalten, „Carla-Bruni vom Tegelweiher“ und „Bona vom Wackerland“ erhielten ein „Gut“.

Peter Gmelch blickte stellvertretend für Alfred Jäger auf das Ausbildungsjahr 2019 zurück. Die bereits 2017 vorgenommene Aufteilung des Ausbildungsteams in Fährte, Unterordnung und Schutzdienst funktioniere nach wie vor gut. Bei der Frühjahrsprüfung im Mai konnten zwei Ortsgruppenmitglieder mit ihren jungen Hunden bei der Begleithundeprüfung überzeugen, und bei der Herbstprüfung ein Hundesportkollege aus der Ortsgruppe. Vereinskollege Ulrich Helgert sei mit seiner Bruni auf vielen auswärtigen Prüfungen unterwegs gewesen und habe bei der Ortsgruppe Schwandorf in der Fährtenprüfung FH1 sogar 100 Punkte erreicht, sagte Gmelch.

Jugendwart Andrea Obermeier freute sich, dass sich insgesamt fünf Kinder und drei Jugendliche am Vereinsleben beteiligen. Großes Lob erhielt Carina Piehler. Sie konnte mit ihrer Schäferhündin Mina am Obedience-Training teilnehmen und hatte sich als Hundeführerin an den Schautrainingstagen sehr engagiert gezeigt.

Obedience-Training beliebt

Sportbeauftragte Heike Roidl freute sich vor allem darüber, dass das Obedience-Training jede Woche sehr gut besucht worden sei. Jugendwart Andrea Obermeier habe sie erneut im Trainingsbetrieb unterstützt. Bei der diesjährigen Obedience-Prüfung habe Obermeier zudem ihren Golden Retriever „Merlin My Scottish Passion“ erfolgreich präsentiert. Im Jubiläumsjahr wurden außerdem zwei Seminartage für die Obedience-Sportler abgehalten. Für das kommende Sportjahr sei erneut ein Trainingslager in der Nähe von Deggendorf geplant, sagte Roidl. Der Übungsbetrieb Obedience startet bei guter Witterung wieder jeweils Dienstag ab 18.30 Uhr.

Zu Delegierten für die Landesgruppe Bayern-Nord wurden Franz Gulz, Max Helgert, Heike Roidl, Ulrich Helgert, Andrea Obermeier, und Verena Obermeier gewählt. Zum Kassenprüfer wurden Johann Weidner, Manfred Niedermeier und als Ersatz Herbert Manz ernannt.

Ehrungen:

Für ihre Zugehörigkeit wurden folgende Mitglieder ausgezeichnet: 25 Jahre: Herbert Manz und Hans Geiger; 30 Jahre: Martin Haubner; 35 Jahre: Peter Kunz; 40 Jahre: Max Helgert; 50 Jahre: Walter Herrmann.

Für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit zum Hauptverein (SV) wurden Miriam Beinhölzl und Lydia Benzinger geehrt.

Vorsitzender Franz Gulz (rechts) und seine Stellvertreterin Heike Roidl zeichnen den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Walter Herrmann für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit aus. Herrmann war von 1978 bis 1987 an der Vereinsspitze.
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