11.04.2019 - 12:22 Uhr
SchwarzenfeldOberpfalz

Abschied von treuem Freund und Wegbereiter

Unter großer Beteiligung der Bevölkerung, von Vereinsabordnungen und natürlich von politischen Weggefährten wurde Altbürgermeister Michael Niederalt beigesetzt.

Der lange Trauerzug zur Beisetzung unter großer Beteiligung der Vereine, Fahnenabordnungen und Bürgerinnen und Bürgern Schwarzenfelds und der Umgebung, spiegelt die Beliebtheit des Altbürgermeisters.
von Manfred BäumlerProfil

„Es gilt, auf den Menschen Michel Niederalt hinzuschauen, der als Vorbild, Vorausgeher und –denker sein Umfeld geprägt hat“ skizzierte Pfarrer Heinrich Rosner das Bildnis des Verstorbenen. Immer dabei im zentralen Mittelpunkt stehend, die tiefe Religiosität des Wallfahrers, aktiven Kolpingsmitgliedes und Kirchenchorsängers.

Für den Landkreis Schwandorf nahm Landrat Thomas Ebeling nach dem Requiem vom geschätzten Politiker, „der die Geschicke der Region verwaltet und wesentlich mitgestaltet hat“ Abschied. An wesentliche Stationen seiner Tätigkeit als Bürgermeister erinnerte für den Markt und die Verwaltungsgemeinschaft Manfred Rodde. „Michael Niederalt wird als umsichtiger Bürgermeister in die Geschichte des Marktes eingehen“ brachte das Marktoberhaupt Anerkennung und Respekt zum Ausdruck.

Bürgermeister Reinhold Höflechner von der Partnerschaftsgemeinde Straß, blickte auf den letzten Besuch Niederalts im Januar dieses Jahres bei ihm in der Steiermark zurück und nannte dabei wesentliche Stationen der von Freundschaft getragenen Beziehung. Für die CSU, die CSA und die Seniorenunion im Landkreis stellte Vorsitzender Wolfgang Prebeck die besonders gelebten Grundwerte Niederalts heraus.

„Mit achthundert Pilgern haben wir in den Sechzigern, als Michael Niederalt bereits dabei war, die Altöttingwallfahrt begonnen und heute sind es über neuntausend“ richtete Dionys Ringlstetter den Blick auf den Wallfahrer Niederalt , der über 40 mal, teils hin und wieder zurück zu Fuß die Wegstrecke hinter sich gebracht hat. Manfred Müller sagte als Gesamtsprecher der Mitgliedsvereine Dank für stetige Unterstützung beim 1. FC Schwarzenfeld, bei dem er Ehrenmitglied war, bei Kolping seit dem Jahre 1949, beim VdK mit fast sechzig Jahren, bei der Freiwilligen Feuerwehr seit 1975 und beim Gartenbauverein seit 35 Jahren. Die Wasserwacht, der Soldaten- und Kriegerverein, sowie die Sängerfreunde Reus, die auch die gesangliche Umrahmung des Trauergottesdienstes inne hatten, sagten einem treuen Weggefährten und Freund auf dem letzten Weg Adieu.

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