25.03.2020 - 12:09 Uhr
SchwarzenfeldOberpfalz

Abwasserbehandlung stößt an Grenzen

Der Markt Schwarzenfeld plant die Erweiterung der Abwasserbehandlungsanlage an der Klärwerksstraße in Frotzersricht. Der Ausbau ist aus Kapazitätsgründen erforderlich.

von Herbert RohrwildProfil

Bürgermeister Manfred Rodde erläuterte bei einer Sitzung des Grundstücks-, Bau- und Umweltausschusses, die noch vor den Ausgangsbeschränkungen stattfand, die visualisierten Pläne und Ansichten. Die Errichtung von zwei weiteren SBR-Anlagen, der Neubau einer Gebläsestation, ein Anbau an das vorhandene Betriebsgebäude, der Neubau einer Materiallagerhalle sowie ein Anbau an die vorhandene Schlammentwässerungshalle und an die vorhandene Flotationshalle sind notwendig. Die vorhandene Trafostation soll durch ein eingeschossiges Gebäude einschließlich eines Abgaskamins zur Unterbringung eines Notstromaggregats ergänzt werden. Laut planungsrechtlicher Beurteilung ist das Vorhaben privilegiert, da es der Abwasserwirtschaft dient. Die bestehende Anlage wurde mit Bescheid des Landratsamtes 2016 genehmigt. Die Anlage sollte wegen Beeinträchtigung des Landschaftsbildes eingegrünt werden. Die Erweiterung befindet sich im Überschwemmungsgebiet eines hundertjährlichen Hochwasserereignisses. Ein Retentionsraum-Ausgleich ist deshalb erforderlich. Die Wasserversorgung ist gesichert. Die Nachbarunterschrift des unmittelbar angrenzenden Grundstückseigentümers liegt vor. Das Gremium erteilte das gemeindliche Einvernehmen. Die Anlage solle eingegrünt werden.

Als weitere Bauanträge lagen unter anderem vor: Errichtung eines Mehrfamilienwohnhauses mit sieben Wohneinheiten, sieben Garagen und fünf Stellplätzen in der Neuen Amberger Straße sowie Neubau eines barrierefreien Pflegehauses als dach-begrüntes Teil-Erdhaus, Obere Ringstraße 1. Das gemeindliche Einverständnis wurde erteilt. Mit der Erteilung der erforderlichen Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplanes besteht Einverständnis. Bürgermeister Manfred Rodde gab noch weitere 26 Bauanträge bekannt, denen bereits aufgrund der Geschäftsordnung das gemeindliche Einvernehmen gegeben wurde.

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