Das 95. Lebensjahr konnte Anna Schmid, geborene Bierler, aus der Kirchstraße in Schwarzenfeld vollenden. Freunde, Nachbarn, Bekannte, Pfarrer Maximilian Moosbauer, Bürgermeister Peter Neumeier und Gabriele Beck, Seniorenbeauftragte der Gemeinde, kamen, um der Jubilarin zu gratulieren.
Die Jubilarin ist am 29. Juni 1931 in Brensdorf, Gemeinde Stulln, geboren und mit ihrem Bruder Alois im elterlichen landwirtschaftlichen Anwesen aufgewachsen. Die Volksschule besuchte sie in Stulln. Den Weg von drei Kilometer musste sie Sommer wie im Winter zu Fuß zurücklegen. Nach ihrer Schulzeit musste die Jubilarin, wie damals üblich, in der Landwirtschaft mitarbeiten. Die Härte des Lebens und die Zeit vom Zweiten Weltkrieg hatten vieles abverlangt. Alsdann lernte sie ihren späteren Ehemann Alfred Schmid vom Beruf Schreiner „im Jahre 1948 vom Kriege zurückgekehrt“ an der Schwarzenfelder Kirchweih kennen und lieben. Im Jahre 1951, genauer am 23. Juni, wurde auf dem Maria Hilfberg in Amberg die Hochzeitsmesse gefeiert. Das Brautauto steuerte der ehemalige Gastwirt Brandstätter, wo anschließend noch ausgiebig gefeiert wurde. Die Familie Schmid baute sich in Stulln ein Eigenheim, das heute noch in Familienbesitz ist. Die beiden Töchter Resi und Annemarie machten das Familienglück vollzählig. Anschließend ging die Jubilarin in das Versandhaus Quelle nach Nürnberg zur Arbeit. Tochter Resi starb am 26. Februar 1988 bei einem tragischen Unfall. Tochter Annemarie heiratete Rudi Prebeck. In diese Ehe wurde Sohn Stephan geboren. Mit seiner Ehefrau Petra und Urenkelin Lisa ist die Familie aus dem Kanton Bern/Schweiz angereist, um zu gratulieren. 1998 ist ihr Mann ernsthaft erkrankt. Drei Jahre hat sie ihn gepflegt, bis dieser dann im August 2001 verstarb.
Den Haushalt verrichtet die Seniorin noch selbstständig. Sie pflegt den Gemüsegarten und die Blumen. Sie erzählt von der Zeit aus ihrer Jugend, als Krieg und Hunger für alle gleich waren. Mit der Freundin Elfriede haben die beiden schon von Kindesbeinen an ein freundschaftliches Verhältnis, weil beide Nachbarskinder waren. Da, wo was los ist, sind sie mit dabei. Ein regelmäßiger Besuch bei den Schwarzenfelder Senioren mit ihrer Freundin Elfriede gehört dazu, wo die beiden auch gerne noch den Tanz eröffnen.
Diese Meldung ist aus Informationen der genannten Organisation oder Behörde und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.













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