Eine 26-Jährige Frau aus Schwarzenfeld bestellte Anfang August auf einem Kleinanzeigenportal im Internet ein Kameraobjektiv. Wie die Polizeiinspektion Schwandorf nun berichtet, überwies die Frau nach Absprache mit der angeblichen Verkäuferin 550 Euro auf ein Konto einer deutschen Internet-Bank.
Nachdem das Objektiv jedoch nicht geliefert wurde, nahm die 26-Jährige noch einmal Kontakt mit der Verkäuferin auf. "Diese zeigte sich im Chat überrascht und gab gegenüber der Geschädigten an, dass ihr Konto gehackt worden war", heißt es im Polizeibericht weiter. Die Käuferin erstattete daraufhin Anzeige. Ob das Konto der Verkäuferin tatsächlich missbräuchlich verwendet wurde, wird nun durch die Polizeiinspektion Schwandorf ermittelt.
"Fälle wie diese ereignen sich tagtäglich", betont die Polizei und mahnt eindringlich zur Vorsicht. Insbesondere beim Kauf von höherwertigen Gegenständen im Wert von mehreren hundert Euro empfehle sich der Käuferschutz. "Falls das Angebot unrealistisch erscheint, Ausweise zur Legitimation versendet werden oder auf ein Konto einer Internet-Bank überwiesen werden soll, wird von einem Abschluss des Geschäftes abgeraten", rät die Polizei abschließend.















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