Während der Pandemie kam auch bei den Feuerwehren das Vereinsleben zum Erliegen. „Wir wollen es jetzt wiederbeleben“, kündigt der neue Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands, Christian Demleitner, an. Die Jubiläen in diesem Jahr bieten reichlich Gelegenheit dazu.
1993 hatte Ehrenkreisbrandrat Siegfried Hammerer die Idee zur Gründung eines Dachverbandes, dem heute 149 Feuerwehren mit über 4000 Mitgliedern angehören. „Der Kreisfeuerwehrverband sollte vor allem den Kommunen bei der Entscheidungsfindung helfen“, betonte der scheidende Vorsitzende Robert Heinfling bei der Versammlung am Mittwoch in der Miesberggaststätte in Schwarzenfeld. Er blickte persönlich auf „50 Jahre Feuerwehrtätigkeit“ als Ausbilder, Kommandant, Kreisbrandrat und Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes zurück und verabschiedete sich bei den Kameraden mit einem Dankeschön für die Zusammenarbeit.
Zu Heinflings Nachfolger wählten die Delegierten der Feuerwehrvereine den neuen Kreisbrandrat Christian Demleitner aus Wernberg-Köblitz. Er warf den Blick nach vorne und forderte die Mitglieder auf, sich zahlreich an den Jubiläen zu beteiligen. Das 150-jährige Bestehen feiern heuer die Feuerwehren Naabeck, Dietersdorf, Münchshofen, Altendorf, Brudersdorf, Oberköblitz und Klardorf-Zielheim. Fahrzeugweihen finden in den Gemeinden Schönsee und Stadlern statt.
Stellvertretende Landrätin Birgt Höcherl und Bürgermeister Peter Neumeier bedankten sich bei den Aktiven der Feuerwehren für die Einsatzbereitschaft auch während der Pandemie. Robert Heinfling (66) konnte aus Altersgründen nicht noch einmal für den Vorsitz kandidieren. Die Nachfolge tritt der neue Kreisbrandrat Christian Demleitner an.
Für den verstorbenen Hans Ziegler musste ein neuer Kassier gewählt werden. Dieses Amt übernimmt nun Johann Gietl aus Nabburg, der im Verband bisher den KBI-Bereich Nord vertreten hat. Diese Stelle wiederum nimmt jetzt Helmut Schatz aus der Gemeinde Fensterbach ein. Und zum neuen Schriftführer wählten die Delegierten Christoph Beier aus Fronberg.













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