15.11.2019 - 14:47 Uhr
SchwarzenfeldOberpfalz

CSU nominiert Wolfgang Prebeck

Einige Wochen nach der ÜPW hat nun auch die CSU in Schwarzenfeld festgelegt, mit wem sie in das Rennen um den Chefsessel im Rathaus geht. Es ist der 46-jährige Studiendirektor Wolfgang Prebeck.

Wolfgang Prebeck (Mitte), hier mit seiner Frau Kerstin (links daneben) und Sohn Maximilian, erhielt bei seiner Kandidatur zum Schwarzenfelder Bürgermeisteramt Unterstützung von den Bürgermeistern Manfred Rodde und Hans Prechtl (von links), Landrat Thomas Ebeling (Dritter von rechts), Frauen-Unions-Kreisvorsitzender Marianne Forster (rechts daneben) und dem Schwandorfer Oberbürgermeister Andreas Feller (rechts).
von Thomas Dobler, M.A. Kontakt Profil

Dass es auf Wolfgang Prebeck als Kandidaten der Christsozialen zulaufen könnte, nachdem der amtierende Rathauschef Manfred Rodde sich nicht mehr der Wiederwahl stellt, zeichnete sich bereits im Februar dieses Jahres ab. Prebeck wurde damals zum CSU-Ortsvorsitzenden gewählt, was ein deutliches Zeichen war. Bei der Parteiversammlung im Restaurant Miesberg am Donnerstag wurde Wolfgang Prebeck als einziger CSU-Kandidat für die Bürgermeisterwahl am 15. März vorgeschlagen und gewählt. Es waren 23 Stimmberechtigte anwesend, von denen 22 für Prebeck votierten. Eine Stimme war ungültig.

Der neue Spitzenmann ist 46 Jahre alt, lebt in Kögl und ist verheiratet. Mit seiner Frau Kerstin hat er einen 15-jährigen Sohn. Beruflich ist Prebeck seit 20 Jahren in Wiesau beschäftigt, am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum, wo der Studiendirektor als Mitarbeiter der Schulleitung tätig ist. Von 2012 bis 2015 war Prebeck auch für das Regionalmanagement am Landratsamt Tirschenreuth als Leiter für das Projekt "Zukunftscoach" aktiv.

Jäger und Musiker

Als sich Prebeck bei der Nominierungsversammlung vorstellte, wies er auf sein langjähriges kommunalpolitisches Interesse hin, das sich unter anderem in einer früheren Funktion als JU-Vorsitzender manifestierte. Als Jäger sei ihm die Hege des Wildes in großes Anliegen. Sein größtes Hobby sei die Musik, verriet er, und dass er seit 2006 als Hornmeister die Schwandorfer Jagdhornbläsergruppe leitet. Überdies spielt Prebeck Waldhorn bei den "Kreuzberg Musikanten".

"Aufgrund meiner Erfahrungen in der Schulleitung und meiner Kontakte zu Wirtschaft und Politik kam nach meiner Wahl zum CSU-Ortsvorsitzenden auch die Frage nach einer Kandidatur für das Bürgermeisteramt auf", sagte Prebeck. Er wolle sich dieser neuen Herausforderung gerne stellen, versicherte er, denn er sehe sich "als positiven, bodenständigen Menschen mit Lebenserfahrung, der Aufgaben gezielt anpackt und sie auch umsetzt". Sein Wunsch sei, "neue Wege zu gehen, um gemeinsam gute Lösungen für unseren Markt und unsere Zukunft zu finden".

Noch nicht im Marktrat

Rückenwind erhielt der Kandidat durch kurze Statements von Landrat Thomas Ebeling, sowie den drei Bürgermeistern Manfred Rodde (Schwarzenfeld), Hans Prechtl (Stulln) und Andreas Feller (Schwandorf). "Wichtig ist, das Vertrauen des Wählers zu gewinnen", urteilte Rodde, "und du hast die Qualitäten dafür". Prebeck habe zwar keine Marktrats-Erfahrung, "aber er lernt bestimmt rasch und arbeitet sich ein". Für Ebeling war mit Blick auf Prebeck klar: "Der Mann kennt sich aus und kann die Menschen begeistern." Prebeck selbst danke seiner Familie, dass sie die Entscheidung mittrage.

Neue Wege zu gehen, um gemeinsam gute Lösungen für unseren Markt und unsere Zukunft zu finden, das wünsche ich mir.

CSU-Bürgermeisterkandidat Wolfgang Prebeck

CSU-Bürgermeisterkandidat Wolfgang Prebeck

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