24.07.2020 - 14:09 Uhr
SchwarzenfeldOberpfalz

Gleich noch weitere Wasserleitungen

Bei der Sanierung der Äußeren Ringstraße muss der Bauumfang erweitert werden. „Die Grenzstraße hätten wir eigentlich nicht anfassen wollen, aber jetzt gräbt dort das Bayernwerk,“ informiert Bürgermeister Peter Neumeier.

Die geplanten Tiefbaumaßnahmen des Bayernwerks im Bereich zwischen der Nabburger Straße und der Trafostation an der Grenzstraße (Bild) waren der Bauverwaltung im Rathaus nicht bekannt.
von Thomas Dobler, M.A. Kontakt Profil

Die Erneuerung des 20-kV-Mittelspannungskabels und die Mitverlegung eines Leerrohres durch das Bayernwerk im Bereich zwischen der Nabburger Straße und der Trafostation an der Grenzstraße sowie der Breitbandausbau waren dem Rathaus ursprünglich nicht bekannt und daher auch nicht im Bauumfang enthalten. "Durch die Erneuerungsmaßnahme des Bayernwerkes bis zur Trafostation besteht die Möglichkeit, das marode Wasserleitungsnetz in diesem Bereich wirtschaftlich zu erneuern," kündigte der Bürgermeister bei der Sitzung des Marktrates an. Die Mehrkosten für die Verlegung der neuen Wasserleitung und die Asphaltierung der Straßendecke belaufen sich auf insgesamt 83 300 Euro. Der Marktrat hatte nichts gegen diese Bauumfangserweiterung im Bereich der Grenzstraße und stimmte einstimmig dafür.

Durch die bekannten Defizite in der alten Wasserleitung wurde nun zusätzlich angedacht, die letzten verbleibenden 100 Meter der alten Aufpumpleitung aus Asbestzement vom Einmündungsbereich Grenzstraße bis zum Wasserwerk ebenfalls zu erneuern. Die Mehrkosten für den Austausch der alten AZ-Wasserleitung belaufen sich auf rund 38 000 Euro netto. Laut Neumeier besteht die Aussicht, dafür eine 50-prozentige staatliche Förderung zu erhalten.

Diskussionsbedarf gibt es schon 2019 beim Thema Äußere Ringstraße.

Schwarzenfeld

Während der Bauphase trat der Vorstand des Schützenvereins, Martin Bauer, an den Markt heran und fragte an, ob die Möglichkeit bestehe, dass im Zuge der Baumaßnahme der befestigte Vorplatz vor dem Schützenheim asphaltiert werden könne. Die Kosten für die Asphaltierung trage der Schützenverein selbst. Zwischen der bestehenden, asphaltierten Straße sowie der Grenze des Schützenheimes liegt ein zwei Meter breiter geschotterter Randstreifen, der zum öffentlichen Bereich gehört. Würde dieser ebenfalls asphaltiert werden, um die Zufahrt zu den Parkmöglichkeiten vor dem Schützenheim zu gewährleisten, würde in diesem Bereich optisch ein großer Platz entstehen und die Straße um diesen Randstreifen breiter werden.

Zur Gewährleistung der bestehenden Optik, der Straßenentwässerung und der Straßenbreite wurde im Nachgang eine Wasserführung in Form einer Homburger Kante aus Granitborden geplant. Die Mehrkosten hierfür belaufen sich auf rund 10 000 Euro netto. Auch hier hatte der Marktrat nichts einzuwenden. Die Gesamtkosten für beide Maßnahmen betragen insgesamt rund 55 600 Euro brutto. Die Grabarbeiten und die Asphaltaufbrucharbeiten mit Wiederherstellung gehen also einher mit der Gesamtmaßnahme.

Hintergrund:

Bauaufträge für 1,7 Millionen Euro

In der nichtöffentlichen Sitzung vom 25. Mai 2020 wurden Aufträge für die Generalsanierung der Grund- und Mittelschule vergeben.

Den Auftrag für das Gewerk Trockenbauarbeiten (Wände und Decken) erhält die Firma Geist aus Röttenbach zum Preis von 283 990 Euro.

Der Auftrag für das Gewerk Malerarbeiten innen wurde an die Firma Hirsch aus München zum Preis von 130 708 Euro vergeben.

Die Estricharbeiten erledigt die Firma Brandl aus Kelheim für 27 223 Euro.

Der Auftrag für das Gewerk Innentüren Leichtmetall ging an die Firma AFFT aus Vacha-Oberzella zum Preis von 168 649 Euro.

Weiter wurde der Bürgermeister ermächtigt, den Auftrag in der Wasserversorgung für die Zuleitung vom Hochbehälter zu den Naabtaler Milchwerke an den wirtschaftlichsten Bieter zu vergeben. Das war die Firma Haimerl Bau aus Viechtach zum Angebotspreis von 1 123 030 Euro.

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