Im Restaurant Miesberg trafen sich die Mitglieder des Heimat- und Verschönerungsvereins Schwarzenfeld zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen.
Erfreulich war aus Sicht des Vorsitzenden Gerhard Peter die Restaurierung des Votivbildes aus dem Jahr 1796, das nun wieder in der Miesberg-Kirche bewundert werden kann. Im Laufe der Jahre hat sich auf der Oberfläche des Bildes ein erschreckend starker Schimmelpilzbefall gebildet, wodurch ein dringender Handlungsbedarf von Nöten war, um das Votivbild dauerhaft für die nächsten Jahre zu schützen, so der Vorsitzende. Mit der Gedenkplatte am Friedhof Eingang von Schwarzenfeld, die an die Ermordung von KZ-Gefangenen im Krieg aus Flossenbürg erinnern soll, konnte durch den Heimat- und Ver-schönerungsverein ein weiteres geschichtliches Zeitzeugnis erhalten werden.
Ergebnis der Wahl für die nächsten vier Jahre: Vorsitzender Gerhard Peter, Stellvertreterin Christine Luger, Kassier Hans Fleischmann, Schriftführer Wolfgang Prebeck. Als Besitzer wurden gewählt: Gabi Wittleben, Manfred Röhl, Michael Scheuerer, Hans Kastner, Peter Neumeier und Thomas Wittleben.
Der Heimat- und Verschönerungsverein gehört zu den ältesten Vereinen in Schwarzenfeld und wurde 1953 im katholischen Jugendheim wieder gegründet. Bereits um das Jahr 1891 geht aus einem Beschluss des Marktes Schwarzenfeld hervor, bemühte sich der Heimat- und Verschönerungsverein, eine "Anlage zu und auf dem Miesberg zu vervollkommnen". In diesem Zusammenhang muss auch die Anpflanzung des Weges mit Linden als Verschönerung des Miesberges gesehen werden.
Der "Tag des Baumes" und viel Idealismus dürften wohl die Initialzündung zur Wiedergründung des Heimat- und Verschönerungsvereins gewesen sein.













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