(td) Ideengeber war in diesem Fall Zweiter Bürgermeister Peter Neumeier (ÜPW), nachdem sich die Diskussion um einen W-Lan-Hotspot am Forsterweiher bereits ohne Ergebnis auf ihr Ende zubewegte. Vorausgegangen war ein Bericht der Verwaltung, die die Markträte darüber informierte, was nach einem entsprechenden Antrag des Jugendbeirates auf einen W-Lan-Hotspot am Forsterweiher geschehen war - oder auch nicht. Zumindest lagen dem Rathaus Zahlen vor, die die Telekom geliefert hatte. Sie hatte durchgerechnet, was ein Hausanschluss beim Kiosk des Forsterweihers kosten würde. Wenn man unterirdisch dorthin ein Kabel verlegt, das 210 Meter lang sein müsste, käme man auf einen Rechnungsbetrag alles in allen von über 13 000 Euro. "Zuviel", waren sich die Räte einig.
Dritter Weg
Auch die Idee einer Internetversorgung der Liegewiesen mittels LTE über Mobilfunk fand keine Gnade. "Bei der gleichzeitigen Nutzung des Hotspots durch mehrere Personen würde es Probleme wegen zu geringer Übertragungsgeschwindigkeiten geben", erfuhren die Räte. Mit anderen Worten: Diese Lösung wäre zwar vergleichsweise billig, würde aber zu Ärger führen, wenn das Internet langsam ist wie eine Schnecke. Dann lieber gar nicht.
Hier kam Peter Neumeier ins Spiel. Der 35-jährige Siemens-Mann ist Technik-affin und brachte eine dritte Variante ins Gespräch. "Prüfen wir doch eine Richtfunkstrecke über die Sportparkhalle", schlug er vor. Dabei handelt es sich um eine hochleistungsfähige Drahtlosverbindung. Dem Marktrat gefiel die Idee, er sprach sich einstimmig dafür aus. Ob sie funktioniert, wird sich zeigen müssen.
Einstimmig fiel auch die Zustimmung des Plenums zu einem Wunsch Manfred Roddes aus. Der Bürgermeister bekommt derzeit immer wieder Nachträge auf den Tisch, wenn Aufträge bei der Sanierung der Schule etwas teuerer werden als erwartet. Bis 10 000 Euro hat Rodde schon jetzt Handlungsspielraum, der Rat hat die Summe nun auf 15 000 Euro erhöht. Sie gilt aber nur für den Schulumbau.
Thema Einzelhandel
Weil verschiedene Einzelhandelsunternehmen in Schwarzenfeld erweitern möchten, stößt der Markt eine Fortschreibung des Einzelhandels-Entwicklungskonzepts an. Das geltende ist zehn Jahre alt und überholt. Um aktuelle Daten zu bekommen, wird die IQ-Projektgesellschaft aus München mit einer Bestandsaufnahme der Ladengeschäfte beginnen (Kosten für den Markt: 14 000 Euro).
Die Bestandsaufnahme beinhaltet unter anderem die Erfassung der Größe der Verkaufsräume und des Sortiments. Anhand der Ergebnisse soll bis Mitte des Jahres das Konzept fortgeschrieben werden.













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