Im Schwarzenfelder Sportpark bot unter anderem Marianne Zisler aus Neunburg vorm Wald am Wochenende handverzierte Ostereier an. Heidi Ertl, ebenfalls aus Neunburg, stellte Gestecke aus, und Elisabeth und Martina Heldmann verkauften Deko-Artikel und Gemüse aus eigenem Anbau.
Die Sportpark-Halle war am Wochenende wieder Treffpunkt für Verbraucher, die Wert legen auf Regionalität, Frische und Qualität. In der Halle verteilten sich über 40 Direktvermarkter aus dem Landkreis und darüber hinaus und boten Eigenerzeugnisse zum direkten Verzehr und zum Kauf an. Die Kunsthandwerker hatten Strickwaren, handgewebte Teppiche, Holzspielzeug, Stoffdruck auf Leinen, Töpferwaren und Dekorationsstücke aus Naturmaterialien im Angebot. „Alle Erzeugnisse stammen aus eigener Herstellung, im Lebensmittelbereich ist immer ein eigener landwirtschaftlicher Betrieb Basis für die Produktpalette“, betont Sprecher Hubert Piehler.
Für den sofortigen Genuss servierten die Direktvermarkter Kartoffelpfanne, Lammgyros, Steaksemmeln, Fischfilets mit selbstgemachten Salaten, Wildgulasch und Grillspezialitäten. Zum Mitnehmen gab es Räucherschmankerln vom Renner-Hof, Bio-Produkte vom Haflingerhof, Holzofenbrot von der Familie Hiltner und küchenfertig filetierte Karpfenfilets vom Fischhof Mulzer. Anton Dobler aus Nabburg hatte erstmals Wildgulasch und gegrillten Steckerlfisch im Angebot. Das Nahado-Team aus Amberg verkaufte den Besuchern Bier, Tee und Suppen aus Hanf.
Nach der Devise, dass "gutes Essen Leib und Seele zusammenhält", servierten die Direktvermarkter gleich an Ort und Stelle Schmankerln aus der bäuerlichen Küche und luden die Besucher zum Probieren ein. Seit dem Umzug vom Tierzuchtzentrum Schwandorf in den Sportpark Schwarzenfeld steht wesentlich mehr Platz zum Brotzeitmachen zur Verfügung. Die Besucher bedienten sich am Büfett und suchten sich dann einen Platz in der Halle.
Seit 23 Jahren gibt es nun den Oberpfälzer Bauernmarkt. Dreimal im Jahr bieten die Händler ihre Produkte an, im Frühjahr, im Herbst und vor Weihnachten. Längst zieht der Markt Kunden aus der ganzen Oberpfalz an. Wenn die "Interessensgemeinschaft“ ihre Stände aufbaut, kann sie immer mit einem großen Ansturm rechnen. Dies war auch am Wochenende wieder so. Der Erfolg gibt den organisierten Anbietern Recht, lässt sie aber auf ihren Lorbeeren nicht ausruhen. "Es steckt viel Arbeit und Fleiß dahinter", sagt Hubert Piehler (Schwarzenfeld), der Sprecher der Direktvermarkter. Er hält am Bewährten fest und will den Oberpfälzer Bauernmarkt als Schaufenster der Region erhalten, das Image der Landwirtschaft aufpolieren und die direkten Kontakte vom Erzeuger zum Verbraucher ermöglichen.














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