Auf der Tagesordnung der vorletzten Sitzung des "alten" Schwarzenfelder Marktrates standen noch ein paar interessante Punkte, die zu erörtern gewesen wären: Der Rat wollte sich erste Gedanken machen zu einer Übergangslösung für zwei bis drei Krippengruppen, die Sanierung leerstehender Wohnungen in der Wohnanlage Bergstraße anstoßen und den Aufhebungsbeschluss für den Hochwasserschutz Deiselkühn in die Wege leiten. Doch daraus wurde nichts. Kurz vor der Sitzung kam aus dem Rathaus der Hinweis, "aufgrund der aktuellen Situation" werde die Zusammenkunft entfallen. "Es wird aber noch eine weitere Sitzung geben", kündigte Bürgermeister Manfred Rodde an, bevor Anfang Mai der neugewählte Marktrat seine Tätigkeit aufnimmt.
Für die Verabschiedung jener Markträte, die künftig nicht mehr dem Gremium angehören, will Rodde, der ebenfalls aus dem Bürgermeisteramt scheidet, ein eigenes Treffen anberaumen. "Wir haben das bisher immer bei einem gemeinsamen Essen gemacht", sagte er. So wolle er es auch diesmal halten. Nicht mehr dem Marktrat angehören werden Inge Bauer-Joswig, Peter Irlbacher, Sonja Laußer, Rudolf Lindner (alle CSU), der einzige SPD-Rat Günter Karl, Marco Nißl von der Christlichen Wählergemeinschaft (CWG) und Bernhard Vogel von der Schwarzenfelder Wählergruppe (SWG). Das sind sieben Personen, also ein Drittel des künftigen Rates.













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