Die Gemeinde poche bei privaten Grundstückseigentümern und Landwirten auf Ordnung, da müsse sie doch mit gutem Beispiel vorangehen, sagte Manfred Bäumler (ÜPW) am Montag im Marktrat. Am Gemeindeweiher nahe Irrenlohe hat er beim Radfahren alte Maschinen wie Förderband und Pflug entdeckt, ein ausgedienter Campingwagen rottet vor sich hin und das Gebäude auf dem gemeindlichen Grundstück hat auch schon bessere Tage gesehen. Der letzte Nutzer des Grundstücks hat es da wohl nicht so genau genommen."Wir kümmern uns darum" sagte Bürgermeister Manfred Rodde zu.
Aufträge vergeben
In der nichtöffentlichen Sitzung am 8. Mai hat der Marktrat einige Aufträge vergeben. Den Kanal-Wasserleitungs- und Straßenbau in Frotzersricht übernimmt die Haimerl-Bau aus Viechtach für gut 688 400 Euro. Die weiteren Vergaben betrafen alle die Generalsanierung der Grund- und Mittelschule. Die Fliesenarbeiten übernimmt die Firma Röhlich (Wendelstein) für gut 68 500 Euro, für die Fußbodenarbeiten bekam das Unternehmen Wildenauer (Altenschwand) den Auftrag in Höhe von 127 800 Euro.
Das Schleifen der Betonwerksteine erledigt die "Peli One Terazzo" aus Berlin für 48 200 Euro, den Auftrag für die WC-Trennwände bekam die Röhl GmbH (Waldbüttelbrunn) für gut 19 800 Euro. Diese Ausschreibungen liefen europaweit. Die beschränkte Ausschreibung für Schreinerarbeiten an Verkleidungen gingen an die Firma Kemptner aus Fensterbach für gut 20 000 Euro.
Bürgermeister Manfred Rodde kündigte an, dass im Juli die Ergebnisse des Einzelhandelsgutachtens vorliegen dürften. Peter Neumeier (ÜPW) erinnerte an einen Antrag aus dem November, Leerstände und freie Baugrundstücke aufzulisten. Hans-Peter Hierl (Siedler) fragte nach dem Sachstand bei der Sanierung der kleinen Naabbrücke. Hier warte man auf Nachricht aus dem Staatlichen Bauamt, sagte Bürgermeister Rodde.
Probebohrungen
Manfred Bäuml (ÜPW) fragte nach dem Hintergrund der Probebohrungen im Ortsgebiet. Diese seien vom Milchhof in Auftrag gegeben, der auf der Suche nach eigenen Wasservorkommen sei, sagte Rodde. Die Genehmigungen des Wasserwirtschaftsamtes lägen vor, außerdem seien die Grundstückseigentümer über die Erkundungsbohrungen informiert. Auch am Parkplatz beim Sportzentrum werde deshalb in naher Zukunft gebohrt, sagte Rodde.
Gabriele Wittleben stellte den Antrag, dass in Sonnenried die Hausnummern der hinterliegenden Häuser auf Schildern an der Hauptstraße angegeben werden sollen. "Sonst findet man da ewig nichts", sagte sie. Das sei vor allem in Notfällen für die Rettungskräfte hinderlich.













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