03.12.2019 - 15:16 Uhr
SchwarzenfeldOberpfalz

Neuberechnung der Wassergebühren

Die Verbrauchsgebühren des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Pretzabrucker Gruppe sind neu zu kalkulieren. Der Bayerische Kommunale Prüfungsverband mahnt in seinem Bericht zur Neuberechnung an.

Niederlassungsleiter/Prokurist vom Ingenieurbüro Weiß/Neunburg, Winfried Legl, erläutert die Planung und den Trassenverlauf des Ringschlusses von Freihöls über Holzhaus nach Hohenirlach für den Zweckverband zur Wasserversorgung der Pretzabrucker Gruppe mit dem Gesamtkostenaufwand von rund 740.000 Euro.
von Herbert RohrwildProfil

(ohr) Verbandsvorsitzender Bürgermeister Hans Gradl erinnerte an die Anpassung der Verbrauchsgebühren zum 1. Oktober 2012 von 70 auf 93 Cent zuzüglich Mehrwertsteuer. Mit dem Büro Hurzlmeier aus Straubing machte die Verwaltung positive Erfahrungen bei Wasser- und Abwasserkalkulation, informierte Gerhard Brunner von der Bauverwaltung der Verwaltungsgemeinschaft Schwarzenfeld. Auf die Daten des Bayerischen Kommunalen Prüfungsverbandes kann zurückgegriffen werden. Die Kostenberechnung für die Erstellung der Kalkulation erfolgt auf Zeithonorar und es wird von 5000 bis 8000 Euro ausgegangen.

Die Ergebnisse, so Gradl, werden im Laufe des Jahres 2020 vorliegen. Von einer Anpassung der Gebührensätze wird ausgegangen. Der Zweckverband beabsichtigt, im Zuge einer Änderung der Beitrags- und Gebührensatzung, zur Wasserabgabesatzung ab 1. Januar 2020 die Verbrauchsgebühren sowie die Grundgebühren für die Wasserversorgung neu festzulegen und gegebenenfalls zu erhöhen. Die Gebühren sollen nach der endgültigen Berechnung rückwirkend bis 1. Januar 2020 gelten. Die Änderungssatzung wird nach Vorliegen der Kalkulation beschlossen und öffentlich bekannt gemacht, fügte der Verbandsvorsitzende an.

Bereits in der Sitzung vom 15. April wurde die Notwendigkeit zur Verbesserung der Versorgungssituation für den Bereich Lindenlohe/Freihöls erörtert. Nach Vorstellung von Alternativen entschieden sich die Verbandsräte, den Ringschluss von Freihöls über Holzhaus nach Hohenirlach zu realisieren. Niederlassungsleiter und Prokurist Winfried Legl (Ingenieurbüro Weiß) erläuterte die Maßnahme mit 3600 Meter Wasserleitung. Sie verläuft überwiegend entlang der Kreisstraße 19. Die Trassenführung betrifft größtenteils die Stadt Schwandorf. Einwendungen wurden nicht erhoben. Eine möglichst günstige Ausführung wird gesucht und der Eingriff in die Natur ist schonend. Als Baukosten ergeben sich rund 670 000 Euro. Die Baunebenkosten liegen bei 70 000 Euro, ebenfalls netto.

Folgender Zeitplan ist vorgesehen: öffentliche Ausschreibung im Bayerischen Staatsanzeiger am 13. Dezember, Angebotseröffnung am 22. Januar, Vergabe Anfang Februar. Der Ausführungszeitraum bewegt sich zwischen März und November.

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