Für Bürger ist es in der Regel eine Selbstverständlichkeit: Trinkwasser steht zu jeder Zeit in bester Qualität zur Verfügung. Für eine Kommune ist die Sicherstellung der Wasserversorgung nicht nur eine der wichtigsten, sondern auch eine der aufwändigsten Aufgaben. "Vieles geschieht im Verborgenen, das Leitungsnetz und die technischen Anlagen müssen ständig gewartet, überprüft und in Stand gesetzt werden", heißt es in einer Mitteilung aus dem Rathaus. Tauchen größere Probleme, Rohrbrüche oder andere Notfälle auf, gilt es diese in kürzester Zeit zu lösen, sodass es nie zu größeren Versorgungsunterbrechungen kommt. Oberstes Ziel eines Wasserversorgers ist es, Trinkwasser in der ausreichenden Qualität und Quantität seinen Abnehmern zur Verfügung zu stellen.
Zu einem Termin, bei dem der sonst wenig greifbare Aufwand sehr offensichtlich wurde, fanden sich vor kurzem Mitarbeiter einer Spezialfirma in Schwarzenfeld ein. Beim Tiefbrunnen Nummer 4 zwischen Irrenlohe und Wohlfest stand der Ersatz einer Hochleistungspumpe an. Dazu musste sie zunächst aus einer Tiefe von rund 90 Metern hochgezogen und anschließend eine neue Pumpe eingesetzt werden. Inklusive Ausbau, Reinigung der Rohre, Kamerabefahrung, Einbau, Spülen, Abpumpen und einer abschließenden Probenentnahme konnten die Mitarbeiter des Wasserwerks die Maßnahme nach rund einer Woche erfolgreich abschließen. Die Erneuerung der Pumpe einschließlich der dazugehörenden Aufwendungen schlägt mit rund 40.000 Euro zu Buche. "Wie bisher steht nun wieder eine Förderleistung von rund 60 Litern pro Sekunde zur Verfügung", so die Verwaltung.



















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