23.06.2020 - 09:03 Uhr
SchwarzenfeldOberpfalz

Ordenspriester seit vier Jahrzehnten

1980 wurden zwei Passionisten auf dem Miesberg in Schwarzenfeld zum Priester geweiht. Während Nikolaus Seitz sein Jubiläum in Österreich feiert, zelebriert Alban Siegling die feierliche Messe auf dem Miesberg – zusammen mit vielen Gästen.

Zusammen mit Mitbrüdern und langjährigen Weggefährten im priesterlichen Dienst feiert der Jubilar (Mitte) Gottesdienst. Rechts im Bild ist Festprediger Professor Christoph Binninger aus Regensburg zu sehen.
von Manfred BäumlerProfil

Auf 40 Jahre im priesterlichen Dienst als Ordensmann kann Pater Alban Siegling vom Passionistenkloster auf dem Miesberg zurückblicken. Mit einem feierlichen Gottesdienst, zu dem sich Mitbrüder und langjährige Weggefährten als Konzelebranten eingefunden hatten, wurde das Ereignis in der Klosterkirche begangen.

Keine Blumenteppiche, wie sonst bei derartigen Jubiläen üblich, säumten den Weg von der Klosterpforte zur Kirche. Corona hat ein Zusammenarbeiten Hand in Hand, wie es bei der Gestaltung der bunten Blumengebilde unabdingbar ist, verhindert. Jedoch war das Innere der Wallfahrtskirche mit einer sehenswerten Blumenpracht im Altarraum geschmückt.

Prediger Professor Christoph Binninger, Leiter des Bischöflichen Studienseminars Rudolphinum in Regensburg, zu dem der Jubilar freundschaftlich verbunden ist, erinnerte an die heimatlichen Wurzeln des Rheinhessen und zeigte seinen Weg vor über 40 Jahren nach Bayern auf. „Du bist dem Ruf Christi gefolgt und hast die Berufung zum Ordenspriester mit einem freien Ja angenommen“ blickte der Bischöfliche Beauftragte für Ökumene in der Diözese Regensburg auf den 21. Juni 1980 zurück.

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Schwarzenfeld

Gottseidank sei Pater Alban nicht wie sein Namenspatron – der Heilige Alban von Mainz – kopflos, wie er der Sage nach oft dargestellt wird, von Hessen nach Bayern gewechselt, scherzte der Redner. „Am heutigen Tag vor 40 Jahren hast du dich zur Berufung bekannt, Danke dafür!“ zollte der Prediger dem Jubilar Hochachtung und Respekt.

„Mit Dankbarkeit schaue ich auf diese 40 Jahre zurück“, wandte sich der Jubilar ergriffen an die Kirchenbesucher. „Dankbar rückwärts, mutig vorwärts, gläubig aufwärts“: So lautet ein Spruch, der an der Wallfahrtskirche Marian Schutz angebracht ist und der für Pater Alban so etwas wie sein Lebensmotto geworden ist.

19 Jahre seiner Zugehörigkeit zur Passionistenkongregation hatte Pater Alban Verantwortung als Rektor in Schwarzenfeld (sieben Jahre) und im österreichischen Maria Schutz am Semmering (zwölf Jahre) zu tragen. Seit 2016 ist ihm das Kloster in Schwarzenfeld wieder zur Heimat geworden.

Viele Schüler, vor allem in Nabburg, erinnern sich an den Religionslehrer Pater Alban. Für seine Freunde vom Bergchor hat der leutselige Ordensmann stets offene Ohren und versäumt es kaum, nach dem Gottesdienst auf einen Ratsch mit den Gottesdienstbesuchern vor die Kirchentüre zu kommen.

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